Nörvenich - Ein harmonisches Duo brilliert im Schloss

Ein harmonisches Duo brilliert im Schloss

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Sängerin Nadja Platen (r.) wurde zu Liedern von Mendelssohn Bartholdy und Schumann von der gebürtigen Nörvenicherin Beate Kremer am Klavier begleitet. Foto: bel

Nörvenich. Geburtstage sind Anlässe zum Feiern, und so werden besonders die großer Persönlichkeiten, speziell von herausragenden Musikern und Komponisten, posthum gerne im würdigen Rahmen gefeiert. Würdig war der Rahmen im Konzertsaal des mehr als 600 Jahre alten Schlosses Nörvenich allemal.

Männer und Frauen im festlichen Zwirn feierten mit Familie Bodenstein und dem Vorsitzenden der Schlosskonzerte, Klaus Mühlbauer, Felix Mendelssohn Bartholdys 200. Geburtstag. Gastgeschenke für die vielen Gäste im dicht besetzten Saal waren Sopranistin Nadja Platen und als ihre Begleitung am Flügel Beate Kremer.

Bekannte Künstler

Nadja Platen ist eine auch im Rheinland bekannte Künstlerin, die in Mainz und Köln studierte, im Kölner Opernhaus die „Palmire” in „Die „Zauberzitter” sang, im Stadttheater Aachen als „Anima” und als „Juliette Vermont” am Theater Krefeld/Mönchengladbach debütierte. Neben ihren Opern- und Operettenauftritten gibt sie Chanson- und Liederabende. Am Flügel wurde sie von der gebürtigen Nörvenicherin Beate Kremer begleitet, die derzeit in Dachau bei München lebt.

Wie kann man einen hervorragenden Komponisten besser ehren als mit seinen eigenen Werken? In vier Sequenzen sang Nadja Platen Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis 1847). Texte der ausgewählten Lieder stammten unter anderem aus den Federn von Lenau, Heine, Eichendorf, Goethe, Geibel und Schiller, Persönlichkeiten, die Mendelssohn Bartholdy zu Lebzeiten, so Klaus Mühlbauer in seiner Begrüßung, gerne zur Matinée bei sich zu Gast hatte.

Im zweiten Teil des Konzerts wurden Kompositionen von Robert Schumann (1810 bis 1856) vorgetragen, der mit Mendelssohn Bartholdy eng befreundet war. Die Autoren der Schumann-Texte waren neben Eichendorff, Goethe und Heine Bernhard und Rückert. Sopranistin Platen war auf der Bühne präsent. Temperamentvoll und engagiert trug sie die Lieder vor.

Zugute dabei kommt ihr die Ausbildung zur Opernsängerin, in der schauspielerische und dramatische Elemente zu den Lerninhalten zählen. Nur wenige Kritiker würden ihr wahrscheinlich raten, an einigen Stellen etwas mit ihrer brillanten Stimme zu geizen.

Beate Kremers Klavierbegleitung war exakt, getragen und angenehm unaufdringlich. Die fünfjährige Zusammenarbeit hat beide Akteurinnen zu einem harmonischen Team geformt, dem das Publikum sehr großen Applaus zollte.
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