Heimbach - Ein fruchtbarer Austausch im Haus des Gastes

Ein fruchtbarer Austausch im Haus des Gastes

Von: Anneliese Lauscher
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Über eine gute Resonanz bei der Ausstellungseröffnung freuten sich Petra Keldenich, Helmut Rosenzweig, die Stellvertretende Bürgermeisterin Evelin Fleuth und Marlene Müthrath (von links). Foto: Anneliese Lauscher

Heimbach. Sie sind „Künstlerfreunde“, und unter diesem Titel stellen sie zurzeit gemeinsam ihre Bilder aus. Marlene Müthrath, Petra Keldenich und Helmut Rosenzweig freuten sich, als viele Besucher zur Eröffnung der Ausstellung in das Heimbacher Haus des Gastes kamen.

Die drei Künstler sind aus Düren und malen oft zusammen im Atelier von Helmut Rosenzweig, was sie als „äußerst fruchtbaren Austausch“ bezeichnen.

Beispielsweise berichtete Petra Keldenich, dass sie zwar einiges über das Malen in der Akademie für Bildende Kunst Rölsdorf gelernt habe, dass aber darüber hinaus die Zusammenarbeit mit anderen Malern und besonders die Anleitungen von Helmut Rosenzweig ihr den Weg zur Pastellmalerei geebnet haben. Nun verarbeitet sie ihre Ideen mit Pastellkreide, sie findet „das Duftige“ schön und liebt Rundungen. So ist das Bild „Murmeln“ entstanden, da scheinen runde Glasmurmeln, blassrosa, gelb und weiß, über eine blaue Fläche zu kullern, aus ihrer Mitte hebt sich ein grüner Apfel heraus. Im „Apfelhimmel“ schweben Äpfel in frischen Farben vor einem blauen Himmel mit weißen duftigen Wölkchen – ein Bild von Lebendigkeit und Leichtigkeit.

Helmut Rosenzweigs Arbeiten zogen die Blicke auf sich und gaben Anlass zu Diskussionen: „Ich grätsche mit kantigen Würfeln in die Romantik der Natur“, so drückte er die krassen Gegensätze aus, die beispielsweise bei der „Invasion“ aufeinander treffen. In die hügelige Landschaft der Toskana fallen blaue Würfel, Architekten bringen Ideen für eine neue Stadt.

In Rosenzweigs „Abendmahl 2014“ ist Jesus nur als verhüllte Silhouette zu sehen; er hat das berühmte Werk adaptiert, hat die zwölf Apostel in ihrer Haltung gewissermaßen vom großen Meister übernommen. Jedoch halten Habgier, Gewalt, Hass und Fanatismus – in großen Buchstaben auf Würfel geschrieben – Jesus davon ab, sich zu zeigen.

Marlene Müthrath hat sich der Blumenmalerei verschrieben. Ihre farbenfrohen Blumenbilder, alle in Öl, zeugen von großem Können und Liebe zum Detail. Sie wählt gern aufwendige Rahmen, um dem Gesamtwerk noch mehr Ausdruck zu geben; dabei greift sie mitunter Farben aus ihrem Bild wieder auf.

Mit großer Freude begrüßte Evelin Fleuth, die Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Heimbach, die Künstler und ihre Gäste; sie wünschte viel Erfolg und angeregte Gespräche. Noch bis zum 9. Juni kann man die Ausstellung im Haus des Gastes besuchen. Sie ist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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