Ein Festtag für die Kinder- und Jugendarbeit in Düren

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Düren. Bruno Voß von den Grünen sprach bereits von „einem Festtag für die Kinder- und Jugendarbeit“ in der Stadt Düren.

Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss einen neuen Jugendförderplan verabschiedet, der ab 2018 erstmals seit vielen Jahren nicht nur Geld für zusätzliches Personal (1,68 Stellen), sondern auch für neue Projekte beinhaltet. Die Träger der offenen Jugendarbeit sollen darüber hinaus einen zehn Prozent höheren Zuschuss zu den Sach- und Betriebskosten in ihren Einrichtungen erhalten. Insgesamt belaufen sich die geplanten Mehrausgaben auf rund 530.000 Euro, so dass 2018 rund 1,56 Millionen Euro für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden sollen. Zum Vergleich: Im laufenden Jahr sind es eine Million Euro.

Einziger Vorbehalt: Der Stadtrat muss die Mehrausgaben im Herbst erst noch im neuen Doppelhaushalt 2018/19 einplanen. Erst dann können Verträge mit den Trägern geschlossen und neue Projekte initiiert werden. Doch die Vorzeichen stehen gut. Für die „Ampel“-Mehrheit im Stadtrat ist Voß fest überzeugt, „dass die Summe bereitgestellt werden kann“. Ähnlich zuversichtlich zeigte sich der Jugendhilfeausschussvorsitzende und CDU-Stadtparteichef Thomas Floßdorf, der im Ausbau der Jugendarbeit auch einen wichtigen Beitrag zum großen Thema „Sicherheit und Ordnung“ sieht.

An neuen Projekten ist unter anderem ein Jugend-Café in der Innenstadt als zusätzlicher Treffpunkt zu den Jugendfreizeiteinrichtungen geplant, von Schülern für Schüler, betreut von einer pädagogischen Fachkraft. Kosten: 40 000 Euro jährlich. Um die Kreativität zu fördern, hat die Evangelische Gemeinde mit Jugendlichen das Konzept eines Tonstudios entwickelt, das die Stadt mit jährlich 25.000 Euro unterstützen will. Und in Zusammenarbeit mit der „Lowtec“ soll die Sporthalle der ehemaligen Nordschule für jährlich 25 000 Euro zu einer Multifunktionshalle umfunktioniert werden, personell betreut von Honorar- und Fachkräften der offenen Jugendarbeit.

Während der Haushalskonsolidierung in den vergangenen Jahren war der Status quo der Jugendarbeit zwar nicht angetastet worden, konnte aber auch nicht an die wachsenden Bedürfnisse angepasst werden. Das soll sich nun ändern

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