Ein bunter Erntedank-Strauß in Schmidt

Von: Anneliese Lauscher
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Fröhliche Vogelscheuchen aus der Karnevalsgesellschaft amüsierten sich auf dem sonnigen Zugweg beim diesjährigen Erntedankfest in Schmidt. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Bei strahlendem Spätsommerwetter zog jetzt der Erntedankzug durch Schmidt. Offensichtlich gab es hier in diesem Jahr viel zu ernten: Junge und ältere Erntehelfer zeigten als Fußgruppen und auf Wagen eine bunte Palette von Früchten, Gemüse und Blumen. Auch mit leckeren Kostproben wurde nicht gegeizt, freudig griffen die Besucher zu, man sah sie kauen und trinken und lachen.

Für den rechten Takt sorgten das Tambourkorps Schmidt und der Musikverein Frohsinn, die für ihre schwungvollen Darbietungen sogar Applaus bekamen. Auf dem „Harscheidter Markt“ gab’s Mais und Kartoffeln; auch Kleinholz, sorgsam aufgeschichtet und mit buntem Herbstlaub geschmückt, wurde angeboten. Und sogar lebende Hühner! Den Imkern, die in ganz weißer Berufskleidung daherkamen, konnte man zuschauen, wie sie den Honig schleuderten.

Den Kindern aus der Kita Rappelkiste machte es Spaß, mit dem Kettcar durch die Straßen zu fahren oder im Bollerwagen gezogen zu werden. Sie verteilten ihre süßen Ernteerzeugnisse: Marmeladen in kleinen Gläschen. Lustige große und kleine Vogelscheuchen kamen von der KG „Grieläächer“, und auch die Angler hatten was geerntet: Dicke Fische und Sonnenblumen waren ihnen ins Netz gegangen. Hin und wieder zauberten die Petrijünger eine Flasche aus dem Kescher und boten den Zaungästen einen Schluck an.

Was man alles aus Pflaumen machen kann, verschenkte die Pflaumengruppe: „Prommetaat“ und Pflümli. Auch die Turnfrauen sorgten wieder für Farbtupfer, die Gärtnerinnen in grünen Schürzen hatten viele Sonnenblumen für ihre Dekoration verwendet; mit Gießkannen und prächtigen Blumensträußen zogen sie durch den Ort.

Die Eifelvereinsgruppe, angeführt von einem geschmückten Traktor, zeigte traditionelle Motive: Die Frauen kamen in alten Kitteln und brachten Kappes, Zwiebeln und Möhren mit; die Männer hatten offensichtlich mit altem, handgemachtem Gerät geerntet.

Nachdem alle schwitzend den Anstieg zum Schützenhof geschafft hatten, schmetterte der Musikverein passend den Bozener Bergsteigermarsch.

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