Düren - Ein bisschen so wie Louis Armstrong

Ein bisschen so wie Louis Armstrong

Von: bel
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Bernd Ohlemeyer, Rolf Delhougne, Niko Bellgardt und Richard Müllejans (v. l.) hoffen für das „Startbahn-Jazz-Konzert” auf viel Zulauf. Foto: Elberfeld

Düren. Man müsse nur ab und zu mal einen Gottesdienst besuchen, um gute, aufstrebende Musiker zu finden. So berichtete Richard Müllejans, Leiter des Dürener Service Betriebs, von der Entdeckung des „Lovely Mister Singing Club” (LMSC) in einer Eifeler Kirche, in der Besetzung Walter Krott, Thomas Thissen sowie Klaus und Gerd Vossenkaul.

Das Quartett aus der Region Aachen betreibt A-cappella-Gesang. Das Publikum erfreuen sie mit Comedy-, Rock- und Pop-Klassikern sowie besinnlichen Gospels und Kirchenliedern. „Durch diese Gruppe”, so hofft Müllejans, „wird das Konzert am 11. August noch mehr aufgelockert.”

„Glücksfall für die Jazzszene”

Mit dem zweiten Top-Act auf der Startbahn Jazz lässt der DSB Louis Armstrong wieder auferstehen. Trompeter und Sänger Terrence Ngassa aus Kamerun spielt nicht nur den klassischen Jazz eines Louis Armstrong, sondern mit ein bisschen Fantasie könne der Zuschauer, so Müllejans, den Musiker für den jungen Armstrong halten. Bei Dominic William Quayes Klavierspiel, der mit Ngassa auftritt, denke der Jazzkenner unwillkürlich an Fats Waller und Art Tatum.

Ngassa gilt seit nahezu anderthalb Jahrzehnten als einer der besten Trompeter Afrikas. Manfred Schoof förderte Ngassas Studium an der Musikhochschule Köln. Viele Jazzbegeisterte bezeichnen Terrence Ngassa als einen „Glücksfall für die deutsche und europäische Jazzszene”. Bewundert wird von bekannten Musikern wie Klaus Doldinger und Joe Wulf, dass Ngassa sowohl im klassischen als auch im Modern Jazz zuhause ist.

Quaye arbeitete zunächst in westafrikanischen Clubs und in großen Hotels, bevor er internationale Preise wie den „Berklee College Award” gewann.

Zum Ausklang des Konzerts tritt Anke Angel aus den Niederlanden auf, „The First Lady of Boogie Woogie”. Die ehemalige Rechtsanwältin spielte auf vielen renommierten Festivals. 2007 wurde sie von der Jazz-Organisation „Dr. Jazz” zur „Europe´s best female jazz pianist” gewählt.

Warum sie nicht mehr als Juristin tätig ist? Einfache Antwort der Pianistin: „Ich kann als Musikerin mehr Menschen glücklich machen denn als Anwältin.”

In Anwesenheit von Rolf Delhougne, Vorsitzender des Jazzclubs, Bernd Ohlemeyer und Niko Bellgardt, beide Jazzclub, verkündete Richard Müllejans stolz, dass zum Jubiläumskonzert - der DSB ist zum zehnten Mal Gastgeber - ein großes Zelt neben der Halle aufgebaut werde, so dass insgesamt etwa 3000 Gäste Platz finden sollen.

Für die Kinder wird von 18 bis 22 Uhr ein Spieleprogramm angeboten. Die Erwachsenen dürfen von 18 Uhr bis Mitternacht auf der Startbahn Jazz feiern.
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