Nörvenich - Ein Besuch beim größten Jetverband der Luftwaffe

Ein Besuch beim größten Jetverband der Luftwaffe

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Die Besichtigung des Eurofighters aus nächster Nähe steht im Mittelpunkt der DZ-Sommertour auf den Fliegerhorst Nörvenich. Foto: Abels

Nörvenich. Auf dem Fliegerhorst herrscht in diesen Tagen emsiges Treiben. Noch bis Montag sichert das „Boelcke“-Geschwader von Nörvenich aus den deutschen Luftraum. Eine Alarmrotte bestehend aus zwei einsatzbereiten Eurofightern ist aus diesem Grund rund um die Uhr in Bereitschaft.

Darüber hinaus bereitet sich der größte Jetverband der Luftwaffe bereits auf die nächste Aufgabe vor. Im September werden rund 130 Geschwaderangehörige mit mehreren Eurofightern ins Baltikum verlegt, um die Präsenz an den Außengrenzen der NATO zu erhöhen und den dortigen Luftraum zu überwachen.

Und nicht zuletzt starten und landen in diesen Tagen auch wieder vermehrt Tornados auf dem Fliegerhorst. 16 der früher auch in Nörvenich stationierten Kampfflugzeuge des Luftwaffengeschwaders 33 sind derzeit zu Gast, weil die Start- und Landebahn in Büchel in der Eifel Instand gesetzt wird.

So könnte es durchaus möglich sein, dass die Teilnehmer der 6. Etappe der DZ-Sommertour am Donnerstag, 6. August, gleich zwei verschiedene Kampfflugzeuge in Aktion erleben.

Zu Beginn der etwa dreieinhalbstündigen Tour wird Oberstabsfeldwebel Thomas Hohlbein, der Informationsmeister des Verbandes, in einem kurzen Vortrag die Geschichte und die Aufgaben des traditionsreichen Geschwaders vorstellen. Anschließend steht eine Besichtigung der Militär-historischen Sammlung auf dem Programm, in der unter anderem Uniformen, Abzeichen, Dokumente, aber auch ein Schleudersitz zu sehen sind.

Im Mittelpunkt aber steht der Eurofighter. Die DZ-Leser werden das modernste und teuerste Kampfflugzeug der Luftwaffe aus nächster Nähe erleben, fachkundig erklärt von einem Techniker des Geschwaders. 31 der mehr als 100 Millionen Euro teuren Hightech-Flugzeuge sollen einmal in Nörvenich stationiert werden, aktuell sind es 22. Davon befinden sich 13 vor Ort, neun in Wittmund an der Nordsee. Noch bis zum 1. Juli 2016 ist die dortige Luftwaffengruppe Teil des „Boelcke“-Geschwaders. Nach derzeitigen Planungen besteht die Möglichkeit, die Piloten in Aktion zu sehen.

Aber auch ein Blick auf die umfangreichen Investitionen, die mit der Ende 2009 begonnenen Eurofighter-Einführung in Nörvenich verbunden waren und sind, darf nicht fehlen. In den vergangenen Jahren hat der Bund den Fliegerhorst für rund 150 Millionen Euro modernisiert. Entstanden sind eine ganze Reihe moderne Einrichtungen, vom Simulatorgebäude bis zur neuen Instandsetzungshalle.

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