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Ein Abschied mit Musik

Von: mh
Letzte Aktualisierung:
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Nicht nur harte Gitarrentöne gab es beim letzten Konzert der Kulturinitiative Düren zu hören, sondern auch akrobatische Einlagen zu sehen.
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Juppi Goertz zeigte Bilder von Dürener Bands aus den 80er Jahren.

Düren. In die 80er Jahre zurückversetzt fühlte man sich, wenn man am Samstagabend Besucher des letzten Konzertes der Kunstinitiative Düren war.

Vier Bands und der Fotokünstler Juppi Goertz holten die circa 300 Gäste mit einer Mischung aus Musik und Kunst in eine längst vergangene, für viele jedoch unvergessliche Zeit zurück. Die Kunstinitiative, die sich eigentlich bereits im vergangenen Jahr aufgelöst hatte, kam aus guten Grund noch einmal zusammen. Unter dem Motto: „In diesem Sinne gedenken Dürener Musiker der verstorbenen Dürener Musiker“ versammelten sich Urgesteine, Jungmusiker und Musikliebhaber der Dürener Szene.

Härtere Töne

Den Anfang machte die Band „Gaby Tiger Band“, die das Publikum schnell mit Soft-Rock, Reggae-Rock, aber auch härteren Tönen für sich gewann. Während des Bandauftritts füllte sich das MultiKulti immer mehr, und die Atmosphäre erinnerte an eine gemeinsam alt gewordene Familie. Denn viele der Zuhörer hatten sich jahrelang nicht gesehen und die Gelegenheit dieses Abschiedsabends genutzt, um noch einmal alte Zeiten aufleben zu lassen.

Ansteckender Rhythmus

Die „Gaby Tiger Band“, die es in dieser Besetzung seit 2004 gibt, war eine der Gruppen, die seit über 30 Jahren im Musikgeschäft sind. Initiiert wurde die Veranstaltung von Peter F. (Peter Frauenrath), der selbst am späteren Abend mit seiner Band „Beater F. And Band“ spielte. Außerdem traten Ossi Guitar als „Die One Män Punk Bänd“ auf und die „White Plastic Spoons“. Insgesamt 15 Musiker boten einen ansteckenden Rhythmus.

Dank der fotografischen Aufnahmen und der Filme von Juppi Goertz über die Dürener Bands blieb die Zeit der 80er Jahre lebendig. Der Künstler behält viele Ideale aus früherer Zeit bei, so entwickelt er immer noch in einer Dunkelkammer seine Fotos.

Zu den Gästen des Abends gehörte ebenfalls der Vorsitzende des Dürener Jazzclubs, Rolf Delhougne. „Das Ende der Kunstinitiative ist für uns alle sehr schade, da sie maßgeblich die Geschichte und Kultur unserer Stadt geprägt hat“ erklärt er. Rolf Delhougne hat angeboten, eine neue Form der Initiative zu gründen.

Alle, die sich weiter in solch einer Initiative treffen wollen, können sich bei Jazzclub-Vorsitzenden unter rolf.delhougne@gmx.de melden.

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