Eifelverein: Ein Logo muss her und Wanderwege sollen anders heißen

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die Folgen allgemeiner Vereinsmüdigkeit treffen auch den Eifelverein: Weniger Mitglieder, steigender Altersschnitt und rückläufiges ehrenamtliches Engagement machen Ortsgruppen Probleme.

„Wir alle sind gefordert, uns Gedanken zu machen, wie man neue Mitglieder gewinnt und vorhandene bei der Stange hält“, betonte Geschäftsführer Manfred Rippinger in der Bezirksversammlung des Bezirks Düren-Jülich, die in Kreuzau stattfand.

„Der Eifelverein muss sich bekannter machen.“ Auch die Zahl der Wanderführer müsse erhöht werden, forderte Rippinger, traf dabei aber auf wenig Gegenliebe bei den Vertretern der Ortsgruppen. Die halten die einwöchige Ausbildung für zu lange und mit 500 Euro Gebühren zu teuer. Diskutiert wurde daher eine ortsnahe Ausbildung statt der bisherig auswärtig stattfindenden.

Josef Hüttemann, ehemals Vorsitzender Bezirksgruppe Düren-Jülich, brachte eine Ausbildung „Wanderführer light“ in die Diskussion und sein Nachfolger Walter Ramm regte an, bei Führungen auch das Wissen von Fachleuten wie beispielsweise aus den Geschichts- und Heimatvereinen zu nutzen.

Bezirkswegwart Wolfgang Müller (Schmidt) forderte: „Der Eifelverein braucht ein Logo. Die Marke Eifelverein muss bewusster werden.“ Er plädierte auch für die Umbenennung der Wanderwege: „Die Namen dieser Wege müssen die Touristen ansprechen. Die können mit manchen der aktuellen Bezeichnungen nichts anfangen.“ Beispielhaft nannte Müller den „Wildnis-Trail“, der sehr beliebt ist.

Die eingangs geschilderte Problematik spiegelte sich in den Wahlgängen wider. Bezirksvorsitzender Walter Ramm (Kreuzau) stellte sich für eine zweite vierjährige Amtsperiode zur Verfügung. Die Position eines Stellvertreters bleibt vakant. Ebenfalls unbesetzt ist die Funktion des Geschäftsführers und Medienwarts. Matthias Heck (Schlich) stellte sich nicht mehr zur Wahl. Als Jugend- und Familienwarts soll Rabea Assenmacher (Nideggen) fungieren.

Weiter im Vorstand bleiben Kassierer Hermann Brings (Kreuzau), seine Stellvertreterin Doris Brandenburg (Nideggen), Wegewart Wolfgang Müller (Schmidt), Kulturwart Franz-Josef Brandenburg (Nideggen) und Naturschutzwart Reinhold Hierse. Die vakanten Positionen werden kommissarisch besetzt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert