Eifeler Autorin veröffentlich Reisebuch über Maastricht

Von: gkli
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Die Journalistin Ulrike Schwieren-Höger, die vor 33 Jahren von Köln nach Vlatten zog, legt ihr zehntes Buch vor. Darin beleuchtet sie Maastricht. Foto: gkli

Vlatten. Eine Reise nach Maastricht gefällig, doch nur ganz wenig Zeit? Vielleicht reicht auch das neue Buch von Ulrike Schwieren-Höger schon aus, um das Fernweh ein wenig zu stillen. Die 63-jährige Journalistin mit Wohnsitz in Vlatten legt jetzt ein umfangreiches Buch vor.

Einen Bildband, zu dem sie die Texte schrieb und der die Lust weckt, die romantische Stadt an der Maas zu besuchen und sie zugleich zu verstehen. Für die ergreifenden Bilder sorgten die beiden Fotografen Guido Bertemes und Bernd Rosskamp.

Schönheit und Eigenwilligkeit

Seit den 1980er Jahren veröffentlicht Ulrike Schwieren-Höger, die lange Jahre als Redakteurin zum Beispiel für den Bonner General-Anzeiger und „Die Welt“ arbeitete, Reisebücher. Ihr erstes Werk trug den Titel „Zwischen Maas und Rhein“, darin wurde Maastricht ansatzweise berücksichtigt. Nun, in ihrem zehnten Buch, nimmt die Autorin erneut Anlauf und berichtet in kurzweiliger Ausführlichkeit von der Schönheit, der Besonderheit und der Eigenwilligkeit der 120.000 Einwohner starken Metropole.

Maastricht besitzt, wie ein geschliffener Brillant, viele schillernde Facetten. Vor allem die Damenwelt schätzt das modische Angebot, Gläubige pilgern in die Basilika zum Heiligen Servatius. Historiker begeben sich auf die Spuren der alten Garnison und der frühen Industriekultur. Genießer freuen sich über das lukullische Angebot und die fröhliche, mediterrane Lebensart.

Ulrike Schwieren-Höger quartierte sich vor einem Jahr, als sie vor Ort zwei Wochen lang recherchierte, in einem kleinen Hotel direkt im Zentrum am großen Platz, dem „Vrijthof“, ein. Sie erzählt im Rückblick: „Ich war dort alleine, ohne Familie, es ging auf den Frühling zu und ich lebte in einem kleinen Dachzimmer im vierten Stock in einem knarrenden Haus mit Blick auf den Platz.“

Morgens, beim niederländischen Frühstück mit Schokostreuseln, habe sie beobachten können, wie die Bierfässer über den Asphalt gerollt worden seien. Maastricht sei wie eine Freilichtbühne und Besucher könnten der Stadt gerade am Vrijthof mitten ins Herz schauen.

Um wirklich alle Facetten abzugrasen ging die Autorin sogar in einen Coffee-Shop. Weil sie Ausländerin war wurde sie jedoch nicht bedient. Ulrike Schwieren-Höger schmunzelt: „Der Drogentourismus soll eingeschränkt werden, das Thema soll in Maastricht wohl versanden.“

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