Ehrenamtler machen alte Drahtesel wieder flott

Von: ch
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Stefanie Lubaczewski nahm in der Fahrrad-Werkstatt der Evangelischen Gemeinde zu Düren von Jo Giesen und Manfred Skrobucha (v. li.) das 125. „Sozialrad” in Empfang. Foto: Hahn

Düren. Im Untergrund gibt es bei der Evangelischen Gemeinde im Zentrum der Kreisstadt nicht nur Versorgungsrohre. Jo Giesen und Kollegen haben im „Untergrund” des Gebäudes am Wilhelm-Wester-Weg ihre Werkstatt - als Ehrenamtler, die für ihre materiell weniger gut gestellten Mitbürger alte Fahrräder wieder gebrauchsfähig herrichten.

Jetzt fand das 125. „Sozialrad” einen neuen Besitzer. Genauer: eine neue Besitzerin. Stefanie Lubaczewski, die ihren „Drahtesel” freudig in Empfang nahm.

Von ihrer Erziehungshelferin hatte die Mutter zweier Kinder (zwei und vier Jahre alt) vom Angebot der Gemeinde und der Ehrenamtler erfahren. Ein gebrauchsfähiger „Drahtesel” war übrigens nicht das einzige Angebot, das die Dürenerin interessierte.

Weitere Angebote

Auch Anhänger, Mini-Traktoren mit Tretantrieb und ähnliche Gefährte gehören zum Angebot der Werkstatt. Darüber hat sich Stefanie Lubaczewski, wo sie schon einmal da war, gleich auch noch informiert.

Die Fahrräder bekommen Jo Giesen, Manfred Skrobucha und Ludwig Voßen in der Regel von Bürgern, in deren Keller manches Rad schon seit Jahren stand. Auch Fundämter und Firmen steuern mitunter etwas bei, das dann mit viel Mühe in der Werkstatt aufgearbeitet und später einem neuen Besitzer überreicht wird - in der Regel für zehn bis 25 Euro.

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