Ehepaar Schavier ist neues Prinzenpaar der Stadt Düren

Von: Sandra Kinkel
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Gerd und Christiane Schavier freuen sich mächtig auf ihre Zeit als Prinzenpaar der Stadt Düren. Foto: Kinkel

Düren. Gerd und Christiane Schavier sind das, was man im besten Sinne „Vereinsmeier“ nennen würde. „Wir sind wirklich vereinsjeck“, sagt Gerd Schavier und lacht. Seit gestern sind der 50-jährige Bergbauarbeiter und seine Frau darüber hinaus noch neue Prinzenpaar der Stadt Düren. Und damit ist für die beiden sympathischen Merkener ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen.

„Seitdem unsere Tochter vor 14 Jahren Kinderprinzessin in Düren war“, erzählt Christiane Schavier, „stand für uns fest, dass wir auch einmal Prinzenpaar werden müssen. Unbedingt.“ Warum es solange gedauert hat, bis dieser Traum in Erfüllung gegangen ist, ist schnell erklärt: „Wir wollten es in einem besonderen Jahr für unsere Heimatgesellschaft machen. Und die ‚Holzpoeze Jonge‘ feiern in dieser Session ihr 6x11-jähriges Jubiläum.“

Gerd und Christiane Schavier waren schon Maikönigspaar in Merken, Gerd Schavier war zudem Schützenprinz und Schützenkönig der St.-Quirinus-Schützenbruderschaft. Beide engagieren sich im Tambourcorps Merken – er als Tambourmajor, sie als Flötistin –, Gerd Schavier ist zudem noch beim Maiclub und dem Tambourcorps Schophoven aktiv. „Ohne Vereine“, sagt Gerd Schavier, „gibt es in Dörfern wie Merken keine Gemeinschaft. Davon bin ich fest überzeugt. Wir haben einen großen Bekannten- und Freundeskreis. Und das haben wir auch unseren Vereinsmitgliedschaften zu verdanken.“

Lange Session

Auf die lange Session als Prinzenpaar – Orchideensonntag ist erst am 26. Februar – freuen sich die beiden sehr. „Wir wollen mit den Menschen Spaß haben“, sagt Christiane Schavier. „Und zwar mit allen, die gerne Karneval feiern: Kindern, Erwachsenen und Behinderten – alle sollen mitmachen.“

Die beiden Narrenherrscher rechnen mit über 100 Auftritten, von Stress wollen sie allerdings nichts wissen. „Wenn überhaupt“, sagt Gerd Schavier, „ist das doch schöner Stress. Wenn wir das anders sehen würden, wären wir die Falschen für das Amt des Prinzenpaares.“ Er sei schon als kleiner Junger vom Karnevalsprinz absolut begeistert gewesen. Gerd Schavier: „Ich kann mich noch gut an meine erste Kindersitzung erinnern. Das war ein großes Erlebnis für mich, vor allem als das Prinzenpaar einmarschiert ist. Und damals habe ich schon gedacht, dass ich das auch einmal sein möchte.“

Die beiden sind froh, dass das Festkomitee Dürener Karneval den neuen Narrenherrschern viele Tipps für die Session an die Hand gibt. „Das hat es früher so nicht gegeben, ist aber wirklich hilfreich.“ Würde man diese Tipps befolgen, ergänzt Ehefrau Christiane, müsse man auch kein finanzielles Risiko befürchten. „Mit dem neuen Konzept des Festkomitees kann wirklich jeder Prinzen werden“, ergänzt Gerd Schavier. Übrigens haben Gerd und Christiane Schavier zwar ein eigenes Prinzenlied – im Gegensatz zu Marc und Claudia Herpertz beispielsweise, die zu den Klängen von Helene Fischers „Atemlos“ durch die Säle getanzt sind, singen sie aber nicht selbst. Das übernimmt vielmehr Jana Lessenich, vor drei Jahren Kinderprinzessin.

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