Nörvenich-Eggersheim - Eggersheimer Buchtage: Nach ein paar Übungen wird Theater gespielt

WirHier Freisteller

Eggersheimer Buchtage: Nach ein paar Übungen wird Theater gespielt

Von: kte
Letzte Aktualisierung:
7758035.jpg
Märchen für Kinder wie Schneewittchen kamen bei den Eggersheimer Buchtagen sehr gut an, kein Wunder, dass sich jedes Kind gleich einen Apfel schnappte. Foto: Kevin Teichmann

Nörvenich-Eggersheim. Schmökern in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften: Das alles konnte man in den letzten Tagen in der Eggersheimer Festhalle. Klar, dass da schon die Kleinsten hellauf begeistert sind. Der Theater- und Kulturverein Eggersheim lud ein, Märchen aus aller Welt kennenzulernen.

Doch nicht nur für Kinder gab es einiges zu entdecken. Auch für die Großen hatte man einiges zusammengestellt. Bilder und Geschichten aus früheren Eggersheimer Tagen waren von Irene Weber „zusammengekramt“ worden. Außerdem hatte der Biologe Jürgen Vrinssen zusammen mit seinem Sohn Tobias spannende Geschichten von der Hallig Hooge zu berichten. Am Samstag las Autor Hans-Jürgen Conrad – Vater eines „Neu“-Eggersheimers – aus seinen Büchern. Und zum Abschluss der Buchtage folgten Märchen für Kinder und Märchen für Erwachsene.

Die Märchen für Kinder wurden aber nicht von Erwachsenen gespielt, wie die erste Vorsitzende des Theater- und Kulturvereins Gabriele Panzer und Mitorganisatorin Cilly Baum erklärten: „Die Kinder haben es selbst gespielt. Man unterhält sich vorher und liest sich gegenseitig vor. Nach ein paar Trockenübungen, durften die Kinder das gerade kennengelernte Märchen auch direkt aufführen.“ Paul und Greta Simon, Tim und Laura Eismar, Samuel Heimbach und Anne Schönau hießen die kleinen Interpreten, die „Aschenputtel einmal anders“ oder „Schneewittchen“ aufführten.

„Wir möchten den Menschen vermitteln, dass Wörter und Bilder auf Papier ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur sind. Wenn ich morgens die Zeitung bei einer Tasse Kaffee und einem frischen Brötchen lesen kann, dann fängt der Tag gut an“, beschreibt Cilly Baum nicht nur, weshalb die Buchtage so wichtig waren, sondern auch ihre ganz eigene Ansicht über „Luxus“. Durch die Eggersheimer Buchtage sollte der bröckelnde Gemeinschaftssinn gestärkt werden – ein Unterfangen, das durchaus geglückt sein dürfte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert