DZ-Sommertour: Vier Etappen mit exklusiven Einblicken

Von: Jörg Abels
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Vier Stationen, viermal exklusive Einblicke: Die DZ-Sommertour startet am 25. Juli im Feuerschutztechnischen Zentrum mit Blick in die Leitstelle. Foto: Abels
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Danach geht es hinter die Kulissen der Annakirmes, ... Foto: Abels
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... zum Eurofighter auf den Fliegerhorst ... Foto: Abels
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... und zum Papierhersteller Reflex. Foto: Abels

Düren. Wie kommen Wasserzeichen und Duftnoten ins Papier? Wie sieht der Eurofighter, das modernste Kampfflugzeug der Luftwaffe, aus nächster Nähe aus? Wie sieht es hinter den Kulissen der Dürener Annakirmes aus? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen der DZ-Sommertour beantwortet.

Die Schausteller, das „Boelcke“-Geschwader in Nörvenich und der traditionsreiche Papierhersteller Reflex an der Veldener Straße in Düren, geben exklusive Einblicke in ihre Arbeit. Aber nicht nur sie. Die erste Etappe führt am Dienstag, 25. Juli, nach Stockheim. Ralf Butz, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz des Kreises Düren, und sein Team öffnen ab 10 Uhr die Türen zum Feuerschutztechnischen Zentrum des Kreises Düren (FTZ) und zur Rettungsleitstelle, in der jährlich weit über 30.000 Rettungsdienst- und an die 3000 Feuerwehreinsätze koordiniert werden.

Wenn Sie also schon immer mal wissen wollten, was passiert, wenn Sie den Notruf 112 wählen, dann sind Sie bei dieser Tour genau richtig. Der Blick auf die Handlungsabläufe in der Rettungsleitstelle, bei denen es oft genug um Leben und Tod geht, ist aber nur ein Mosaikstein der rund dreistündigen Führung. Mindestens ebenso interessant ist der große Fuhrpark.

Der Kreis Düren hat in Stockheim eine ganze Reihe von Spezialfahrzeugen und -geräten stationiert, um je nach Einsatzlage die örtlichen Feuerwehren unterstützen zu können, angefangen beim Einsatzleitwagen, in dem bei Großschadenslagen die Arbeit der Helfer vor Ort koordiniert wird, über ein Motorboot für Wasserrettungen, einen Buggy zur Rettung Verletzter aus unwegsamem Gelände bis zum Container mit spezieller Schutzkleidung für Chemieunfälle.

Es sind Millionenwerte, die in Stockheim für den Ernstfall bereitstehen. Neueste Errungenschaft ist eine Teleskopmastbühne, die im Frühjahr eine 20 Jahre alte Drehleiter ersetzt hat und bis zu vier Personen auf eine Höhe von 32 Metern hieven kann. Wert: rund 580.000 Euro. Dazu kommen auch noch eine ganze Reihe von Fahrzeugen des Rettungsdienstes.

Und damit nicht genug: Das FTZ ist auch zentrale Ausbildungsstätte mit Atemschutzteststrecke und Brandsimulationsanlage, in dem sich die Feuerwehrleute auf den Ernstfall vorbereiten. Der Trainingsbereich gehört ebenso zum Besuchsprogramm wie die Atemschutz- und Schlauchwerkstatt, in denen die Einsatzmittel nach Bränden wieder auf Vordermann gebracht werden.

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