DZ-Sommertour bietet einen Blick hinter die Kulissen der Annakirmes

Von: ja
Letzte Aktualisierung:
15014483.jpg
Informationen aus erster Hand: Beim Blick hinter die Kulissen der Annakirmes geben die Schausteller interessante Einblicke in die Welt des Rummels. Foto: Jörg Abels

Düren. Wie sieht es hinter den grellen Lichterfassaden der Annakirmes aus? Welche technischen Raffinessen verbergen sich in den Attraktionen? Welche logistischen und finanziellen Herausforderungen müssen die Schausteller Jahr für Jahr auf ihrer Reise quer durch die Republik meistern? Was kostet ein Hightech-Karussell?

Diese und natürlich noch eine ganze Reihe weiterer Fragen stehen am Mittwoch, 2. August, ab 11 Uhr im Mittelpunkt, wenn der Vorsitzende des Verbands Reisender Schausteller Düren, Bert Cremer, und seine Kollegen im Rahmen der DZ-Sommertour zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen des größten Volksfestes an der Rur einladen und Türen öffnen, die für den normalen Kirmesbesucher verschlossen bleiben.

Die etwas andere Rummelrunde bietet viele spannende und interessante Details rund um die Annakirmes und vermittelt einen kleinen Einblick in das Leben der Schausteller, das doch so ganz anders aussieht als das der Kirmesbesucher. Viele kleine und große Geheimnisse haben Cremers Schaustellerkollegen in den vergangenen Jahren bereits gelüftet.

Das Tempo der Autoscooter wird zum Beispiel über die angelegte Spannung geregelt und variiert zwischen 15 und 20 Stundenkilometern, verrät Schausteller Hans-Otto Grass. Sein Kollege Dieter Adam brennt aufgrund ihrer Qualität nur spanische Mandeln. Karussellbar-Gastronom Bruno Drehsen zapft Pils nicht mit Kohlendioxid, sondern vollkommen geschmacksneutral mit Stickstoff, damit die Schaumkrone auf dem langen Weg des Kellners zum Gast nicht zusammenfällt und das Getränk unansehnlich wird.

Welche Türen sich diesmal öffnen, werden Bert Cremer und seine Vorstandskollegen vom Verband Reisender Schausteller kurzfristig entscheiden. Eines ist aber auf jeden Fall klar: Eine Zwischenstation wird in einer der drei Schaltzentralen der Annakirmes auf dem Stadtwerke-Gelände eingelegt. Von dort aus versorgen Netzmeister Oliver Perz und seine Kollegen von der Stadtwerke-Tochter Leitungspartner alle Fahrgeschäfte mit Strom. Die Annakirmes verbraucht an neun Tagen rund 300.000 Kilowattstunden. Wer diesmal der größte „Stromfresser ist? Lassen Sie sich überraschen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert