Dürens Schulden haben sich in zehn Jahren verdoppelt

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Düren. Ende 2014 belief sich der Schuldenstand der Stadt Düren auf 235,5 Millionen Euro. Nach Angaben des statistischen Landesamtes lagen die Schulden damit nach dem Rückkauf von Teilen der Stadtwerke knapp 28 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau.

Gegenüber 2004 (116,6 Millionen Euro) haben sie sich mehr als verdoppelt. Die Pro-Kopf-Verschuldung in Düren liegt mit 2647 Euro noch unter dem Durchschnitt aller NRW-Kommunen (3524 Euro).

Die mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung hat Heimbach mit 5043 Euro. Die kleinste Stadt in NRW ist mit 21,8 Millionen Euro verschuldet. Zum Vergleich: 2004 waren es nur 2,05 Millionen Euro. Ähnlich sieht es im Hürtgenwald aus: 22 Millionen (2014) gegenüber 1,57 Millionen (2004).

Einzige schuldenfreie Kommune im Kreis Düren ist weiterhin die Gemeinde Niederzier, gefolgt von Merzenich mit 4,5 Millionen Euro und Vettweiß mit 8,7 Millionen Euro.

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