Dürens Innenstadt verwandelt sich in ein Farbenmeer

Von: G. Stellt und A. Leininwald
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Schauer? Die gab es nur in Form von Bonbonregen. Foto: K. Melle
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Hier spiel die Musik: Mehr als 400 Musiker begleiteten gestern das närrische Treiben in der Dürener Innenstadt. Foto: R. Klungen

Düren. Besser hätte es für die Jecken gar nicht kommen können: Pünktlich zum Orchideensonntag lachte am Sonntag beim karnevalistischen Treiben auch die Sonne wieder mit. Das Schmuddelwetter war vergessen – und gegen die knackigen Minusgrade gab es zwei Heilmittel: Schunkeln und Tanzen. Niederschläge traten lediglich in der Form von örtlichen Kamelleschauern auf.

Aus mehr als 4000 Händen regnete es in der Dürener Innenstadt Süßes auf die Jecken. Zehntausende närrische Untertanen waren gekommen, um Dürens Kinderprinzessin Pia I. ihre Aufwartung zu machen. Cowboys, Indianer, exotische Tiere und manche Prinzessin säumten den 5,5 Kilometer langen Zugweg.

Farbenfroh präsentierte sich auch der Zug: Hier Gardeuniformen, dort fantasievolle Kreationen aus der Tierwelt und immer wieder: gut gelaunte Clowns in vielen Variationen. Die KG „Südinsulaner“ brachte wieder die Politik in den Zug: Der deutsche Michel versuchte mit Körpereinsatz und viel Geld, Europa aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zu ziehen und musste dabei aufpassen, dass ihm niemand das Geld aus der Tasche zieht.

Krönender Abschluss des Zuges war der Wagen von Dürens Kinderprinzessin Pia I., die mit beiden Händen Kamelle unters Volk brachte und diesen Tag sichtlich genoss.

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