Düren - Dürens größter Basar erwartet bis zu 60.000 Besucher

Dürens größter Basar erwartet bis zu 60.000 Besucher

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Foto: Abels
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Düren. Nicht nur Bürgermeister Paul Larue freut sich bereits: Die „Stadt der Märkte” erwacht am übernächsten Wochenende wieder aus ihrem Winterschlaf. Mit dem 39. Trödelmarkt startet die Freiluftsaison.

Von Samstag, 31. März, bis Montag, 2. April, verwandelt sich die Innenstadt drei Tage lang in den größten Dürener Basar, zu dem bei gutem Wetter bis zu 60.000 kauffreudige Besucher erwartet werden.

Und auf die setzt nicht nur der Einzelhandel, der nach einjähriger Pause am 1. April wieder parallel zum Trödelmarkt von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag einlädt. Vor allem für viele Kinder, Jugendliche und junge Familien ist der Trödelmarkt in den vergangenen Jahren zu einem echten Highlight geworden.

„In kaum einer anderen Stadt findet man einen Kindertrödel in dieser Konzentration”, erklärt Bert Cremer, Vorsitzender des Verbands Reisender Schausteller, der den Trödelmarkt seit Jahren mit der Stadt organisiert. Daher ist es kein Wunder, dass die besten Standplätze zwischen Wirteltorplatz und Oberstraße bereits vergeben sind. Viele „Jungtrödler” haben sich Samstag bereits in den frühen Morgenstunden vor dem Rathaus in die Warteschlange eingereiht, um am Nachmittag eines der begehrten Tickets zu ergattern.

„Alle 250 Standplätze für den Samstag sind vergeben. Und auch für den Sonntag gibt es nur noch Restkarten”, erklärt Cremer. „Das Erfolgsgeheimnis des Trödelmarktes aber ist sicher die gute Mischung.” Daher verweist Cremer auch auf das „kleine, aber feine Angebot” der Schaustellerzunft und die gut 100 professionellen Händler, die an den drei Tagen zwischen 10 und 19 Uhr alles Mögliche an Gebrauchsgegenständen und Antiquitäten anbieten werden.

„Auch wenn es immer schwieriger wird, echte Schätzchen zu finden, muss man sich doch wundern, welche Raritäten man immer noch finden kann.” Cremer erinnert beispielsweise an eine 300 Jahre alte Bibel, die im vergangenen Jahr in Düren angeboten wurde.

Aber auch Porzellan, Kaffeemühlen, Münzen, alte Schallplatten oder Postkarten gehören zum Angebot der Händler. „Und selbstverständlich findet der Besucher auch neuwertige Dekoartikel oder Steinfiguren”, betont der Schaustellerchef. „Mit dieser Mischung aus Altem und Neuem ist der Trödelmarkt in der Beliebtheitsskala der Dürener Bevölkerung weiter ganz vorne zu finden”, erwartet auch Achim Greiff vom Amt für Marktwesen, dass die Stadt „brummen” wird.

Ausnahmsweise wird der Wochenmarkt an diesem Wochenende auf Freitag vorverlegt. Auf der anderen Seite öffnen am Sonntag die Parkhäuser an der Schützenstraße, Kuhgasse und Arnoldsweilerstraße ganztägig.
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