Düren - Dürens Bürgermeister plädiert für „vertrauensvolle Kooperation”

Dürens Bürgermeister plädiert für „vertrauensvolle Kooperation”

Von: han
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Eine Reise durch das Dürener Jahr unternahm Bürgermeister Paul Larue beim Neujahrsempfang auf Schloss Burgau. Foto: Schmitz

Düren. Auf Schloss Burgau trafen sich die Vereinsvertreter bei Bier und Brötchen, im Leopold-Hoesch-Museum die Abordnungen der Behörden und Institutionen bei Sekt und Imbiss zu den Neujahrsempfängen der Stadt Düren. Unterschiedliche Getränke, aber ein gleicher Tenor.

Die „rauen Zeiten”, die auf die Stadt zukommen, sagte Gastgeber Bürgermeister Paul Larue, ließen sich im „Für- und Miteinander sowie durch vertrauensvolle Kooperation” bewältigen.

Im Winkelsaal des Schlosses unternahm Larue eine Reise durch das Dürener Jahr, das er als „facettenreich, interessant, lebendig und unterschiedlich” beschrieb. Im „Kulturforum” wurden die Töne ernster. Die Stadt müsse sich auf das Wesentliche beschränken, gab der Unionspolitiker die Route vor, setzte auf die kommunale Finanzreform, die soziale Stadtentwicklung und städtische Infrastrukturmaßnahmen. Der Umbau des Hoeschplatzes, wo demnächst „kulturell die Musik spielen soll”, der Spatenstich für die Umgehungsstraße B 56n im März waren einige Beispiele aus der Leistungspalette, die Paul Larue vorstellte.

„Trotz des schmalen Grats” sei Beachtliches geschafft worden, vor allem mit Millionenaufwand die Bedingungen für Lehren und Lernen, Betreuung und Bildung verbessert worden. Für die Verwaltung kündigte der Bürgermeister den weiteren Konsolidierungskurs an, der dazu führen könnte, dass die Bürger auf manch Liebgewonnenes verzichten müssten. Schwierige Projekte wie Hotelneubau klammerte er nicht aus, hoffte auf ein gutes Ende. Den Diskussionen um den Neubau des Museums gewann er nur positive Seiten ab: „Hätte sie es nicht gegeben, hätten wir etwas falsch gemacht.” Kultur brauche Dialoge und Auseinandersetzungen, betonte Larue und nutzte die Gelegenheit, die neue Museumsleiterin Dr. Renate Goldmann vorzustellen und dem Saxofonquartett unter der Leitung von Rolf Kratzborn ein Lob auszusprechen.

Gelassen und zufrieden wirkte der Bürgermeister im Winkelsaal. Nachdem der Niederauer Bezirksausschussvorsitzende Ralph Schauerte und der Musikverein Düren-Niederau unter der Leitung von Oliver Horn zur „Neujahrsansprache” übergeleitet hatten, begann er mit der fünften Jahreszeit, die für die hiesige Region den „Grundton der Freude” vermittele. Und so gesehen war es auch für Paul Larue ein närrisches Jubiläum. Zum elften Male empfing er seine Gäste. In einer launigen Rede schilderte er die Monatshöhepunkte, garnierte seine Ansprache mit Reimen der Heimatdichter Tillmann Gottschalk und Josef Schregel.

Er lobte die stets verlässlichen Rettungsdienste, nahm mit den Gartenbauvereinen den Spaten und Anglervereinen die Rute in die Hand und dankte den Kirchengemeinden für ihr Engagement. Verträumt schien sein Blick, als er feststellte, dass „im Wonnemonat Mai die Liebe gefeiert wird”. Der Bürgermeister erwähnte die Schützenzeit, hob „Dürens Fest der Feste”, die Annakirmes, hervor, um sich dann festzustellen, dass eine Dorfkirmes, so wie sie früher üblich war, nur noch in Hoven zu finden sei.

Die Gedanken zu den nachfolgenden Monaten widmete er Naturschutz und Sport, und wurde speziell, als er von Evivo Dürens Erfolgen in Pokal und Meisterschaft träumte. Der November war für ihn „Zerstörungs- und Trauermonat” und der Jahresschluss gehörte den Familien.
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