Düren - Dürens Badmintonspieler bauen den größten Erfolg weiter aus

Dürens Badmintonspieler bauen den größten Erfolg weiter aus

Von: Kevin Teichmann
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Ruben Jille und Jelle Maas, das Doppel des 1. Badmintonclubs Düren verlor in dieser Spielzeit nur einmal. Auch in der Partie gegen den BV Mülheim waren sie nicht zu bezwingen. Foto: Kevin Teichmann

Düren. Der Zuschauerzuspruch beim Play-off-Viertelfinale zwischen den Badminton-Bundesligisten 1. BC Düren und BV Mülheim war gut. „So viele Zuschauer hatten wir noch nie. Auch Mülheim hat einige Fans mitgebracht. Das war wirklich ein schöner Moment“, freute sich BC-Vorsitzender Rolf Pütz darüber, dass die Sporthalle des Nelly-Pütz-Berufskollegs ausverkauft war.

„Ein wenig hatten wir uns schon erhofft, dass wir aufgrund der Wichtigkeit der Partie trotz des tollen Wetters draußen einige Zuschauer mehr anlocken würden“, gab Pütz unumwunden zu. Zur bislang wichtigsten Begegnung der Vereinsgeschichte kam also auch das größte Publikum ebendieser. Und das, obwohl das Hallenthermometer die 35-Grad-Marke erreichte.

„Beste Voraussetzungen“, meinte Pütz. Zumal auch noch alle sechs Stammkräfte beim – zumindest auf dem Papier – deutlichen Sieg einsatzfähig waren. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind vor Verletzungssorgen glücklicherweise verschont geblieben. In jedem Training, in jedem Turnier, zu jeder Zeit hätte in der Vorbereitung auf das Viertelfinale etwas passieren können.“

Auf der Gegenseite reiste Mülheim allerdings ein wenig ersatzgeschwächt an. Der Sri Lanker Niluka Karunaratne – immerhin die Nummer 66 der Welt – fiel aus. Dafür rückte aus der zweiten Mannschaft Christopher Skrzeba nach. Und trotz des Klassenunterschieds machte er seine Sache gut, stellte Dürens Mark Caljouw im zweiten Männer-Einzel auf die Probe. „Mark hat sich schwer getan. Er wurde von seinem Gegner in den fünften Satz gezwungen“, bemerkte Pütz.

Woran dies genau lag? Pütz mutmaßte: „Es war wohl ein Mix aus verschiedenen Komponenten. Es war Marks zweites Spiel bei unglaublicher Hitze. Sein Gegner hat frech und furchtlos aufgespielt. Und vielleicht hat der Kopf nicht ganz mitgespielt gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner. Im letzten Satz hat sich dann doch noch Marks Qualität durchgesetzt.“

Im Play-off-Kräftemessen, in dem „uns nichts geschenkt“ wurde, hatte Dürens äußerst erfolgreiches erstes Männer-Doppel den Grundstein zum Sieg gelegt. „Einmal mehr“, kommentierte Pütz und verwies auf die Saison-Bilanz des Duos Ruben Jille/Jelle Maas: „Das ist unsere Vorzeigedisziplin. Ruben und Jelle haben nur gegen Bischmisheim knapp verloren – sonst alle Aufgaben gemeistert. Es ist wirklich eine Augenweide, den beiden zuzusehen.“

„Der gesamten Mannschaft muss man ein Kompliment machen. Sie hat den größten Erfolg der Vereinsgeschichte noch weiter ausgebaut. Wir freuen uns, beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft dabei zu sein“, sagte Pütz überglücklich.

Dort trifft der 1. BC Düren am Samstag, 13. Mai, im Halbfinale auf Bischmisheim. Im zweiten Halbfinale duellieren sich Refrath und Trittau. Das Spiel um Platz drei und das Finale finden am Sonntag, 14. Mai, statt.

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