Dürener Trainer schult die brasilianische Polizei

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Kampfkunsttrainer Mario De Luca (r.) machte in Brasilien Polizisten fit in speziellen Abwehrtechniken.

Birkesdorf. Von einer beeindruckenden Reise ist der Dürener Kampfkunsttrainer Mario De Luca zurückgekehrt. Der Trainer, der in Birkesdorf eine Kampfkunstakademie führt, hat auf einer 15-tägigen Seminarreise durch Brasilien unter anderem die dortige Polizei ausgebildet.

In 28 Seminaren haben De Luca und Hans Remmel, Verbandsleiter der ISMA Dai-Sifu, des Verbandes, dem auch die Birkesdorfer Schule angeschlossen ist, ihr Wissen an die brasilianischen Schüler vermittelt. Dabei nahmen sie auch eine Reihe von Trainerprüfungen ab.

Bei der Polizei von Maringa waren die Trainer aus Deutschland drei Tage im Einsatz. Auf dem Lehrplan standen unter anderem der Umgang mit einem Aggressor, der mit einem Messer bewaffnet ist, Abwehrtechniken mit der Tonfa (Polizeistock) und sanfte Abwehr-und Kontrolltechniken.

„In Brasilien, wo die meisten Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben, ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Von daher diente das Seminar für die Polizisten neben dem Schutz der Bevölkerung auch dem Schutz des eigenen Lebens”, sagt De Luca.

Gleich am ersten Seminartag sei ein einheimisches Fernsehteam dabei gewesen, was die Bedeutung für die dortige Polizei unterstreiche. „Der Beitrag wurde am nächsten Tag im ausgestrahlt”, berichtet der Dürener Trainer mit sichtlichem Stolz. Er sei sicher, sagt De Luca, dass es nicht sein letztes Seminar mit der brasilianischen Polizei war.

Geschafft, aber zufrieden mit dem Trainingspensum kehrte Mario De Luca aus Brasilien zurück. Nächstes Highlight ist für ihn das Frühlingsfest seiner Akademie (15. Mai), das wie in den Vorjahren einem sozialen Zweck dient.
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