Dürener Stadtlauf: Teilnehmerrekord zur 30. Auflage

Von: Jörg Abels
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Für den Hauptlaufübber zehn Kilometer, der um 15 Uhr am Stadtcenter startet, haben schon 265 Läufer gemeldet. Foto: Abels

Düren. Der Vorjahressieger hat wieder gemeldet. Der Belgier Eddy Vandeputte ist einer der treuesten Starter beim Dürener Stadtlauf. Und der 42-Jährige gehört seit Jahren auch zu den schnellsten Läufern in der Innenstadt. 2014 trug er sich nach einem einsamen Start-Ziel-Sieg in 33:02 Minuten erstmals in die Siegerliste.

Damit lag er gut dreieinhalb Minuten vor dem besten Dürener, Daniel Jung vom DTV, der das Podest als Vierter nur um acht Sekunden verpasste. Auch Jung geht Sonntag bei der 30. Auflage der Traditionsveranstaltung wieder an den Start.

Gleiches gilt für seinen Vereinskameraden Fahd Mellouk, der sich auch schon zweimal in die Siegerliste eintragen konnte. Für Spannung dürfte also gesorgt sein, zumal auch der Streckenrekordhalter und Sieger von 2012, Mohamed Ali wieder gemeldet hat. Gut möglich, dass die Bestmarke von 30:56 Minuten fällt., Zuletzt wartete Ali mit einer 29er Zeit über zehn Kilometer auf, berichtet Organisator Udo Biege von der SG GFC Düren 99.

Eine Rekordmarke ist bereits gefallen. Bis Dienstag hatten 1184 Läufer für die fünf Strecken (Info) gemeldet. Und angesichts der guten Wettervorhersage – Sonntag werden Sonnenschein und zweistellige Temperaturen erwartet – dürfte der eine oder andere noch nachmelden (auf www.duerener-stadtlauf.de).

Das besondere Augenmerk liegt auch bei der 30. Auflage auf dem Nachwuchs. „Es gibt keinen Lauf in der Region, an dem so viele Kinder und Jugendliche teilnehmen“, erklärt Peter Borsdorff, der auch Vorsitzender des Stadtsportverbandes ist. Der Stadtsportverband unterstützt die Nachwuchsarbeit, indem er jeweils 100 Euro für die größten Gruppen beim Bambini-, Schüler- und 5-km-Lauf auslobt. Zum 20. Mal ist Borsdorff mit seiner Sammelbüchse am Start und hofft, dass sie am Ende wieder mehrere Kilo schwer ist.

Im Hauptlauf gibt es zwei Extra-Ranglisten: Wie in den Vorjahren wird auch nach dem sogenannten „Age Grading“ gewertet. Dabei wird die Zeit in Bezug zum Alter gesetzt. Zum anderen werden erstmals die Regiomeister in Düren ermittelt.

Aus Anlass des Weltfrauentags erhält zudem jede Frau im Ziel ein kleines Präsent. Und ganz wichtig, betont Udo Biege: Alle Teilnehmer müssen aus technischen Gründen die Transponder zur Zeiterfassung am Fuß- und nicht am Handgelenk anbringen.

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