Dürener „Stadtgespräch“: 7000 Euro, um Sprache zu fördern

Von: inla
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Vertreter der vom Verein „Stadtgespräch“ bedachten Initiativen stellten ihre Projekte dem Vorstand vor. Foto: inla

Düren. Mit 7000 Euro fördert der Dürener Verein „Stadtgespräch“ Initiativen, um den Gebrauch von Sprache bei Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Das Geld stammt aus einer Veranstaltung vergangenes Jahr in der Birkesdorfer Festhalle, bei der der frühere Bundespräsident Christian Wulff vor 300 Besuchern von Kommunikationsberater Ulrich Stockheim, Vorsitzender von „Stadtgespräch“, interviewt wurde.

Der Erlös des Abends kommt nun dem Sozialwerk Dürener Christen, dem Verein der Freunde und Förderer der Kinderklinik am St.-Marien-Hospital, dem Gymnasium am Wirteltor (GaW) und dem Stiftischen Gymnasium zugute.

2500 Euro erhält der Förderverein der Birkesdorfer Kinderklinik für sein Projekt „Trampolin plus“. in dem Kinder von suchtkranken Eltern betreut werden. Sprache ist in der Gruppe das zentrale Kommunikationsmittel, damit sich die Kinder mit Hilfe der Therapeuten austauschen können und erkennen, dass sie mit ihrer Situation nicht alleine sind. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Birkesdorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie und der LVR-Klinik.

Ebenfalls 2500 Euro nimmt das Sozialwerk Dürener Christen für sein Projekt „lern.punkt“ in Empfang. Mit dem Geld werden Jugendliche gefördert, die im normalen Schulalltag nicht mehr erreicht werden können. Sie können einen Hauptschulabschluss machen. Das Sozialwerk arbeitet mit der Hauptschule Burgauer Allee und dem Jugendamt Düren zusammen.

Gefördert werden aber auch Projekte, die begabten Jugendlichen nutzen. Das war von Anfang an Ziel des Vereins „Stadtgespräch“. Das Gymnasium am Wirteltor erhält 1000 Euro als Unterstützung für die Teilnahme am sogenannten Europäischen Jugendparlament, in dem in englischer Sprache debattiert wird. Die Treffen finden auch im Ausland statt, die Spenden trägt dazu bei, dass Reisen finanziert werden können.

So ist es auch beim Stiftischen Gymnasium, das mehrtägige Fahrten in der Oberstufe nach England, rankreich und Spanien organisiert. Immer wieder können Schüler nicht teilnehmen, weil den Eltern das Geld fehl und wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase auch der Förderverein der Schule nur noch bedingt einspringen kann. Das „Stift“ will das Geld aber auch einsetzen, um weiter Lesungen mit zum Teil hochkarätigen Autoren anbieten zu können.

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