Kreis Düren - Dürener Schulen bei G8 und G9 noch unentschlossen

Dürener Schulen bei G8 und G9 noch unentschlossen

Von: ll
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Kreis Düren. Abitur nach neun Jahren – das ist die Leitlinie, die die neue schwarz-gelbe Landesregierung in NRW ab dem Schuljahr 2018/19 vorgibt. Allerdings haben Schulen auch die Möglichkeit, beim G8-Modell zu bleiben, wenn sie dies ausdrücklich erklären können. Auch Dürener Gymnasien steht diese Entscheidung bevor.

 „Es wird spannend, wie wir uns hier in der Region entscheiden“, sagt Dr. Claudia Fülling, Schulleiterin des Wirteltor-Gymnasiums. „Erstmal sollte aber jede Schule für sich diskutieren. Wir hoffen, dass wir uns dann mit dem Bürgermeister und den anderen Schulleitungen zusammensetzen werden.“ Vor allem die Schüler seien gefragt.

Zunächst aber heißt es abzuwarten – da sind sich die Gymnasien einig. „Wir wissen noch nicht, was G9 konkret heißt und wie die Umsetzung aussieht“, sagt Friederike Cremer, stellvertretende Schulleiterin des St.-Angela-Gymnasiums. Fülling stimmt zu: „Es gibt noch viele Themen, wie die Entscheidung über Nachmittagsbetreuung oder Ganztag, bei denen wir genauer hinsehen müssen.“

Nicht nur die Inhalte des neuen G9-Modells, auch die Gestaltung des Prozesses ist den Schulen wichtig. „Wir hoffen, dass – anders als bei der Einführung von G8 – eine erneute Umstellung mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf erfolgen wird“, sagt Wolfgang Arnoldt, Schulleiter des Gymnasiums Kreuzau. Auch hier sollten seiner Meinung nach Schüler, Lehrer und Eltern bei den Überlegungen mit einbezogen werden.

Grundsätzlich stehen die Schulleitungen einer einheitlichen Lösung positiv gegenüber. „Ich bin erleichtert, dass es an einer Schule nur eine Form – G8 oder G9 - geben wird“, sagt Ulrich Meyer, stellvertretender Schulleiter des Stiftischen Gymnasiums. Wie die Entscheidung am Ende ausfällt, weiß scheinbar noch niemand.

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