Düren - „Dürener Schatztruhe“ knackt 100.000 Euro-Spendenmarke

„Dürener Schatztruhe“ knackt 100.000 Euro-Spendenmarke

Von: gkli
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Die Vertreter caritativer und sozialer Vereine und Institutionen freuten sich über die Spende des Dürener Vereins „Schatztruhe“ aus den Händen von Irmtraud Kloock (4.v.r.). Jeweils 1000 Euro wurden in den neuen Ladenräumen der Schatztruhe in der Weierstraße in Düren übergeben. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Obwohl die Mitarbeiter des Vereins „Dürener Schatztruhe“ im Alltag nur mit verhältnismäßig niedrigen Geldbeträgen arbeiten, konnten sie in den vergangenen fünf Jahren für gute Zwecke einen Betrag von inzwischen 100.000 Euro zusammentragen und für gute Zwecke spenden.

Jetzt haben sie die runde Summe vollgemacht. Sie übergaben Vertretern von elf caritativen und sozialen Einrichtungen der Region jeweils einen Scheck über 1000 Euro, und zwar in den gerade frisch bezogenen Ladenräumen an der Weierstraße, ganz in der Nähe des Marktplatzes.

Irmtraud Kloock, die Vorsitzende der „Schatztruhe“, erinnerte an die Anfänge: „Vor gut fünf Jahren wurde der Verein gegründet, Skepsis wurde schnell beseitigt.“ Jeder Bürger kann in der „Schatztruhe“ Kleidungsstücke, Schuhe, Accessoires, Bettwäsche und Tischwäsche abgeben, die noch funktionstauglich und tragbar sind. Für diese geschenkten Artikel erheben die 28 ehrenamtlichen Helferinnen im Verkauf relativ kleine Beträge.

Eine Hose kostet zwei Euro, ein Hemd 1,50 Euro. Glücklich sind die Damen, zu deren Vorstand auch Rita Krumpen, Geli Roßkamp und Ursula Fücker zählen, über die nun vergleichsweise geringe Miete, durch die der Verein zusätzlich Aufwind erfährt und die ganze Arbeit indirekt auch noch einmal belohnt wird. Lange Zeit stand das Ladenlokal an der Weierstraße leer und die Damen beobachteten im Internet, wie die Miete immer weiter herabsank, bis nur noch der halbe Preis veranschlagt wurde. Vom vierstelligen rutschte der Preis in den dreistelligen Bereich. Kloock: „Der Preis wurde noch nicht mal für uns speziell herabgesetzt, wir erhielten in diesem speziellen Punkt in keiner Weise eine Sonderbehandlung.“

Mit dem Spendengeld wurden diesmal das Franziskanerkloster Vossenack, die DLRG Ortsgruppe Düren, die Rollsportgruppe Eifel, der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendmusik und der Kirchenmusik St. Anna, das Jugendheim St. Bonifatius, das Papst-Johannes-Haus, das Thomas-Morus Haus, das Roncalli-Haus, die Mobile Jugendarbeit Düren Süd-Ost, die Lebenshilfe Düren und die Jasmin-Hilfe mit Sitz in Düsseldorf bedacht. Die Einrichtung setzen das Geld in erster Linie für Ferienfreizeiten für bedürftige Kinder ein. Zudem werden Flüchtlingskinder unterstützt und Lern-, Sport-, Freizeit- und Musikprojekte gefördert.

Einen großen Dank richtete die Vorsitzende an die Kleiderspender, ohne die der sechsstellige Spendenbetrag innerhalb von fünf Jahren nicht zustande gekommen wäre. Geöffnet ist die Schatztruhe an der Weierstraße dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Montags ist Ruhetag.

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