CEV-Pokal: SWD Powervolley gegen Abiant Lycurgus Groningen

Dürener Powervolleys wollen vor 4000 Fans bestehen

Von: Franz Sistemich
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Im Spiel am Donnerstag beim niederländischen Spitzenreiter Groningen wollen die Dürener Volleyballer konzentriert agieren. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Anreise verlief auf den letzten Kilometern nicht problemlos: Die Volleyballer der SWD Powervolleys standen am Mittwoch kurz vor dem Ziel im Stau. Auf der Fahrt nach Groningen zum Rückspiel am Donnerstag im CEV-Pokal beim niederländischen Spitzenteam Abiant Lycurgus Groningen kam der Dürener Tross auf einmal nur langsam voran. Ein schlechtes Omen für den Ausgang der Partie am Donnerstagabend Abend?

Der 3:0-Sieg aus dem Hinspiel bedeutet keinesfalls, dass die Dürener den Einzug in die nächste Runde schon in der Tasche haben. Die Rheinländer müssen, so will es das Reglement des europäischen Verbandes, mindestens zwei Sätze gewinnen, um die Hürde Groningen zu überwinden. Gelingt dem souveränen Tabellenführer der höchsten niederländischen Liga ein 3:0- oder ein 3:1-Erfolg, dann wird sofort im Anschluss ein Tie-Break gespielt, der die Entscheidung bringt.

Also dürfen die Dürener die Partie im Norden des Nachbarlandes nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Meine Spieler freuen sich auf die Begegnung, in der sie die nächste Runde perfekt machen wollen. Und deshalb gehen sie diese auch mit dem nötigen Respekt an“, sagt Falter.

Die Freude

Respekt wird auch aus dem Grund nötig sein, weil Groningens Trainer immer wieder mit Überraschungen aufwartet. So ändert er häufig seine Startformationen dergestalt, dass der Mittelblocker beispielsweise als der Diagonalangreifer aufläuft und der Außenangreifer als Mittelblocker sein Können unter Beweis stellt.

Also stehen Stefan Falter und seine Videoanalysten vor dem Problem, ihrem Team trotzdem möglichst viele Informationen mitzugeben, die dann im Spiel zutreffen. Ansonsten gilt: „Wenn Groningen uns überraschen sollte, darf die Überraschung nur von ganz kurzer Dauer sein. Wir wollen schließlich unser Spiel aufziehen und es durchsetzen“, betont Falter.

Der Anpfiff erfolgt um 20 Uhr. Groningen weicht in eine größere Halle aus. 4000 Zuschauer werden erwartet. Unter ihnen befinden sich auch einige Fans der SWD Powervolleys.

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