Düren - Dürener Polizei setzt auf erhöhte Wachsamkeit

Dürener Polizei setzt auf erhöhte Wachsamkeit

Von: sj
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Die Polizei im Kreis Düren setzt auf erhöhte Wachsamkeit. Symbolbild: dpa

Düren. Erhöhte Wachsamkeit lautet die Devise der Polizei im Kreis Düren. Während die Polizei in der Städteregion Aachen nach dem Terror-Anschlag in Paris und der Zerschlagung der Dschihadisten-Zelle in der belgischen Stadt Verviers die Alarmstufe erhöht hat und zusätzliche Schutzmaßnahmen – beispielsweise für die Synagoge, Moscheen und eigene Dienststellen – ergriffen hat, gibt es in Düren aber keine zusätzlichen Streifen.

„Wir haben aktuell keine konkreten Verdachtsmomente“, heißt es vom für den Kreis Düren zuständigen Staatsschutz der Polizei Aachen. „Wir kennen keine gewaltbereiten Salafisten im Kreis Düren“, sagte Sprecher Paul Kemen auf Nachfrage unserer Zeitung. Auch Personen, die islamistische Kämpfer im Irak oder in Syrien waren (sogenannte Rückkehrer), seien nicht bekannt. „Gleichwohl haben wir auch im Kreis Düren Leute im Visier“, betonte Paul Kemen.

Anders sieht das Bild in der Städteregion Aachen aus. Dort gebe es zehn potenziell gefährliche und gewaltbereite Salafisten, die Zahl der Rückkehrer liege im „unteren einstelligen Bereich“. Der Landesverfassungsschutz zählt Aachen schon länger zu den Hochburgen salafistischer Aktivitäten. Konkrete Hinweise auf Straftaten oder gar Attentate gab es bislang aber nicht.

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