Dürener Krankenhaus: Dr. Bertram Barden ist neuer Ärztlicher Direktor

Von: Stephan Johnen
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Dr. Bertram Barden ist neuer Ärztlicher Direktor des Dürener Kranken- haauses, sein Vertreter ist Dr. Hermann Roth (von links). Geschäftsführer Dr. Gereon Blum (Mitte) und die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck bedankten sich bei Dr. Michael Flaßhove (links) für dessen Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. Foto: Johnen

Düren. An der Spitze kann es beizeiten einsam sein. Im Dürener Krankenhaus soll dies nicht der Fall sein. „Führung ist Teamarbeit“, betonte Geschäftsführer Dr. Gereon Blum am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Ärztlichen Direktors. Dr. Bertram Barden trat dieses Amt an, sein Stellvertreter ist Dr. Hermann Roth. Dr. Michael Flaßhove hatte nach zwei Jahren den Staffelstab an seinen Kollegen weitergegeben.

Die Position des Ärztlichen Direktors wird im kommunalen Krankenhaus regelmäßig in einer Art Rotationsverfahren besetzt. Die Chefärzte wählen einen Kandidaten aus ihren Reihen, der auf Vorschlag des Geschäftsführers vom Aufsichtsrat ernannt wird.

Gereon Blum und Liesel Koschorreck, die stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, bedankten sich bei Michael Flaßhove für dessen Arbeit „in schwierigen Jahren“. Interne Umstrukturierungen seien erfolgreich abgeschlossen und viele Projekte gestartet worden. Das Jahr 2013 soll ganz im Zeichen des Services stehen, gab Geschäftsführer Blum den Kurs vor. „Wir sind gut, aber wollen noch besser werden“, sagte er.

Den Ärztlichen Direktoren unterliegt beispielsweise die Überwachung der Weiterbildung und sie vertreten die medizinischen Belange in der Krankenhausleitung. Sie verstehen sich aber auch als Mittler zwischen den einzelnen Abteilungen des Hauses sowie als Brückenschlag zwischen den Patienten und den Mitarbeitern und der Geschäftsführung. Dabei gehöre es dazu, „über den eigenen Tellerrand zu blicken“ und aus einer anderen Perspektive das „gesamte Haus“ und alle Abläufe zu erfassen.

„Optimierung ist ein Prozess, der nie aufhört“, sprach Hermann Roth ein Anliegen des Krankenhauses an, Arbeitsabläufe kontinuierlich zu verbessern. Im Dienste der Patienten und Mitarbeiter. Dazu gehöre – wie bereits geschehen – eine Verkürzung der Wartezeiten an Aufzügen ebenso wie die Einrichtung eines Transportdienstes, der examinierte Schwestern im Klinikalltag entlastet und ihnen ermöglicht, sich mehr um die Kernaufgabe zu kümmern: die Pflege.

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