Dürener Kicker gegen den „FC Bundestag“

Von: Hendrik Geisler
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Auch der bekannte CDU-Politiker wird beim Spiel gegen die „Kreis 11 Düren“ dabei sein.

Düren. Die „Kreis 11 Düren“, eine Auswahl namhafter Fußballer aus der Region, bestreitet am Dienstag, 22. September, im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ein Freundschaftsspiel gegen den „FC Bundestag“, in dem Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen spielen. Mit dem Spiel soll die Dürener Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ von Jo Ecker unterstützt und bekannt gemacht werden.

Die drei Dürener Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel (CDU), Oliver Krischer (Bündnis 90/Grüne) und Dietmar Nietan (SPD) sind als Zuschauer dabei. Manfred Schultze, Vorsitzender des Fußballverbands Mittelrhein, und Matthias Hunf, Freizeitbeauftragter des Fußballkreises Düren, begleiten die Fußballer in die Bundeshauptstadt. Eigentlich sollte das Spiel im Kreis Düren stattfinden, aufgrund des engen Terminplans der Politiker in der Sitzungswoche wird jetzt in Berlin gespielt.

Wolfgang Bosbach spielt mit

In der Spielerliste der Freizeitmannschaft des Bundestages werden auch Politiker wie Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses, und Norbert Lammert (CDU), Bundestagspräsident, aufgeführt. Die komplette Mannschaftsaufstellung steht indes noch nicht fest.

Vor dem Spiel werden Gruppenfotos für die Wanderausstellung „Vorbilder – Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ aufgenommen. Nachdem bisher vor allem Spitzensportler mit Politikern in die Ausstellung einbezogen wurden, ist es den Initiatoren ein Anliegen, auch die Basis zu würdigen und ebenfalls in das Projekt mit einzubeziehen. Die Ausstellung wird demnächst auch in Düren zu sehen sein.

Die Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ stellt sich gemeinsam mit der „Kreis 11 Düren“ gegen Rechtsextremismus und Gewalt und unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in der Region.

Bei der Aktion „Vier Schrauben für Zivilcourage“ erhalten interessierte Fußballvereine in ganz Deutschland beispielsweise ein wetterfestes Schild mit der Aufschrift „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ für die Anbringung an ihrem Sportgelände. Über 530 Vereine aus ganz Deutschland haben an der Aktion bisher teilgenommen. Das Spiel gegen den FC Bundestag, so Ecker, solle weitere Aufmerksamkeit erregen und den Kampf gegen rechte Umtriebe stärken.

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