Dürener Jazztage mit Level 42

Von: Christoph Lammertz
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Düren. Eine der erfolgreichsten Bands der Popgeschichte kommt nach Düren: Level 42 ist der Topact der Jazztage 2011.

Die Formation um Sänger und Bassist Mark King, der mit seinem Slap-Stil eine ganze Generation von Bassisten beeinflusst hat, spielt am Freitag, 15. Juli, auf der Open-Air-Bühne vor dem Rathaus.

„Der Jazztagefreitag war traditionell der herausragende Abend des Festivals. Das war zuletzt ein wenig verwässert. Mit dieser Band können wir davon ausgehen, dass der Freitag wieder das Highlight der Jazztage wird”, sagte Sparkassenvorstand Prof. Herbert Schmidt, als er am Montag mit dem Jazzclubvorsitzenden Rolf Delhougne den Namen des Topacts bekannt gab.

Die Sparkasse, Hauptsponsor des Festivals und traditionell Financier des Freitagskonzerts, verstärke dafür gerne ihr Engagement. Allerdings werde man mit professioneller Hilfe die Effekte genau unter die Lupe nehmen. Erst danach werde entschieden, wie und ob die Sparkasse auch künftig die Jazztage weiter unterstützt.

Level 42 ist ein Kind der 80er Jahre. Mit Hits wie „Lessons in Love” - 1986 fast zwei Monate die Nummer 1 der deutschen Charts -, „Something about You” oder „Running in the Family” spielte sich die Band in den Pop-Olymp. Die Folge waren 30 Millionen verkaufte Alben.

Die Ursprünge von Level 42 liegen aber im Jazzfunk. Beeinflusst von musikalischen Vorbildern wie Miles Davis, John McLaughlin oder Keith Jarret, entwickelte die Gruppe eine ganz eigene Spielart dieses Genres. Prägend war dabei das perkussive Bassspiel Mark Kings. Mit den Brüdern Boon (Gitarre) und Phil Gould (Schlagzeug) sowie Mike Lindup (Keyboard, Gesang) gehörten der Band aber drei weitere herausragende Instrumentalisten an. Doch die Gruppe verstand es - anders als viele andere - instrumentales Können und massentaugliche Kompositionen in Einklang zu bringen.

Neben Mark King ist aus der Ursprungsformation heute noch Mike Lindup mit Level 42 unterwegs. Live präsentiert die fünfköpfige Band natürlich ihre großen Charterfolge, aber auch viele energiegeladene Funk-Nummern, mit denen sie sich in den frühen 80er Jahren in der Jazzszene einen hervorragenden Namen machte.
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