Dürener Badesee ist bereit für Motorbootrennen und den Winter

Von: Anne Welkener
Letzte Aktualisierung:
15376714.jpg
Andreas Schulz vom Dürener Service Betrieb spritzt eine Badeinsel ab, bevor sie luftleer für den Winter eingelagert wird. Foto: Welkener

Düren. Statt Badehose und Sonnenbrille sind mittlerweile Latzhose und Mütze am Badesee angesagt. Dort steht aber seit Anfang des Monats auch nicht mehr das Badevergnügen im Mittelpunkt sondern die Vorbereitungen auf das Winterhalbjahr.

Klaus Schüller, Abteilungsleiter Badesee beim Dürener Service Betrieb (DSB), und zwei Kollegen machen alles wind- und wetterfest, schützen die Anlage, alle Gebäude und Geräte aber hauptsächlich vor Vandalismus.

Damit hat der DSB schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb die Mitarbeiter Bretter vor Fenster und Türen schrauben. Außerdem haben sie bereits die Mülleimer vom ganzen Gelände eingesammelt, gereinigt und unter Dach verstaut, genau wie die Tretboote.

Vom Sprungturm sind Leiter und Bretter abmontiert und die Bojenkette liegt fein säuberlich geordnet in einem Innenraum für den Einsatz im nächsten Jahr bereit. Als nächstes kommt die Wasserskianlage dran: Die Neoprenanzüge und Wakeboards müssen in Sicherheit gebracht und die Hindernisse so montiert werden, dass sie dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche bieten.

Mit all diesen Arbeiten konnten Schüller und sein Team früher beginnen als im vergangenen Jahr. „Wir hatten am Schluss ja keinen Sommer mehr“, sagt er. 2016 war der See noch zwei Wochen länger für Gäste geöffnet. Aber ein Höhepunkt als Saisonabschluss steht am See auch noch bevor: die fünfte Auflage der ADAC-Motorbootrennen am kommenden Wochenende.

Dann wird das Kleinspielfeld zum Fahrerlager, der gesamte Campingplatz und Großteile des Geländes werden von den Veranstaltern und internationalen Sportlern mit ihren Wohnwagen, Booten und der Ausrüstung belegt sein. „Das ist schon spektakulär“, freut sich Schüller auf die kommenden Tage. Er selbst wird beim Auslegen der Bojen für den Parcour helfen und später in einem von vier Booten die Rennsicherung unterstützen.

Nach der Großveranstaltung geht Schüller dann in den Endspurt. „Mein Ziel ist, im September hier fertig zu sein. Dann mache ich ab Oktober meinen Winterschlaf“, sagt er und schmunzelt. Die vielen Überstunden vom Sommerhalbjahr investiert er dann in die Apfelernte im Garten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert