Düren steht die erste lange Einkaufsnacht bevor

Von: inla
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Eine große Kundenfrequenz wünschen sich die Dürener Händler beim Mitternachtsshopping am Samstag. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Düren steht die erste lange Einkaufsnacht des Jahres bevor. Am kommenden Samstag, 2. Mai, öffnen die Geschäfte bis Mitternacht. Kleine und große Läden wollen – wie im Vorjahr – an einem Strang ziehen und sich nach einem „schweren ersten Quartal“, wie Galeria Kaufhof-Geschäftsführer Peter Pientka sagt, von ihrer attraktiven Seite präsentieren.

Pientka ist ein Verfechter außergewöhnlicher Öffnungszeiten. Der stationäre Handel brauche die Möglichkeit, an Sonntagen seine Pforten zu öffnen, auch, um sich gegenüber den Online-Anbietern behaupten zu können. Im Internet könne schließlich auch an Sonntagen eingekauft werden. Studien zeigten, dass von der Möglichkeit auch rege Gebrauch gemacht würde.

Auch Daniel Böttke tritt für alternative Öffnungszeiten ein. Der Stadtcenter-Manager fände einen monatlichen verkaufsoffenen Sonntag „ideal“. Auch die Möglichkeit, an einem Feiertag einkaufen zu können, sei mehr als nachdenkenswert.

Heute wird die IG City auf dem Markt in Düren zwischen 10 und 15 Uhr rund 1500 „Fleißige Lieschen“ verteilen. Mit diesem „Frühjahrsgruß möchten wir die Dürener schon mal auf den langen Samstag einstimmen“, sagt IG City-Chef Rainer Guthausen. Düren blüht auf. Sein Vorstandskollege Ulf Minartz berichtet, dass alle Mitgliedsgeschäfte gebeten wurden, ihre Läden stimmungsvoll zu dekorieren, um so die City zusätzlich erstrahlen zu lassen.

Die Dürener Geschäftswelt gibt sich vor dem Mitternachts-Shopping selbstbewusst. Ales, was anderswo, etwa in Aachen oder Bad Münstereifel, zu bekommen sei, gebe es auch in Düren. Angeknüpft werden soll an die „fruchtbare Zusammenarbeit“ zwischen den größeren und kleineren Geschäften.

Bereits im vergangenen Jahr sei diese Geschlossenheit mit einem Offline-Shopping unter dem Motto „Runter vom Sofa – rein in die Geschäfte“ dokumentiert worden. Dass nicht alle Geschäfte tatsächlich bis Mitternacht geöffnet haben werden, ist für Stadtcenter-Manager Böttke verständlich. Wenn ein Metzger oder Friseur früher schließen würde, sei das nachvollziehbar. Niemand könne gezwungen werden, so Böttke.

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