Düren - „Düren … so gesehen“: Jahreskalender der Kreisstadt präsentiert

„Düren … so gesehen“: Jahreskalender der Kreisstadt präsentiert

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Mit einem Kalendermotiv im Hintergrund präsentieren (v.l.n.r.) Dirk Hürtgen (Sparkasse Düren), Sabine Briscot-Junkersdorf (Stadt Düren, Marketing), Claudia Latotzki und Bürgermeister Paul Larue den neuen Düren-Kalender 2017.

Düren. Auch in seiner 18. Auflage zeigt der Kalender „Düren … so gesehen“ der Fotografin Claudia Latotzki wieder überraschende Perspektiven der 90.000-Einwohner-Stadt. Im Dürener Rathaus wurde jetzt der Kalender für das Jahr 2017 vorgestellt.

Seit der ersten Auflage des „Düren-Kalenders“ im Jahr 2000 sucht die Dürener Fotografin Claudia Latotzki ständig nach neuen Motiven und vor allem, neue Sichtweisen. „Es geht mir darum, Düren von einer Seite zu präsentieren, die den Betrachter vielleicht sagen lässt, so habe er die Stadt noch gar nicht gesehen, obwohl er an dem einen oder anderen Gebäude schon 1000 Mal vorbeigekommen ist.“, erklärte sie bei der Vorstellung des neuen Kalenders.

Er zeigt beispielsweise das alte Verwaltungsgebäude des Schlachthofes an der Paradiesstraße, das frühere Behördenhaus der Polizei an der August-Klotz-Straße oder eine historische Pumpstation am Berzbuirer Knipp. „Ich habe im Grunde immer Motive auf dem Zettel, die ich mir dann zu bestimmten Zeiten vornehme“, sagte die in Gürzenich lebende Fotografin. „Wenn das Licht dann stimmt, mache ich das Foto.“

Eine spätere Veränderung am Computer, kommt für sie aber nicht in Frage. Dies hätte mit Realität wenig zu tun, betonte Claudia Latotzki und ergänzte: „Wenn kein blauer Himmel da ist, ist kein blauer Himmel da!“ Unter Umständen wartet sie dann so lange, bis entsprechendes Licht vorhanden ist.

Auch für Bürgermeister Paul Larue (CDU) gibt es im Düren-Kalender immer wieder Neues zu entdecken. „Allein das macht schon die Faszination des Kalenders aus“, sagte er bei der Vorstellung. „Die Bilder zeigen Epochen der Stadtentwicklung und dokumentieren somit auch ein Stück Stadtgeschichte.“

Einen besonderen Favoriten hat das Dürener Stadtoberhaupt nicht. Ob den Grönjansturm am Stiftischen Gymnasium, Schloss Burgau oder die neue Trauerhalle am Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße – alle diese Motive zeigten die Vielfalt der Stadt, sagte Larue.

„Der Kalender ist nicht nur ein besonderes Präsent, sondern insgesamt auch ein gelungener Beitrag zum Stadtmarketing“, sagte Dirk Hürtgen von Sponsor Sparkasse Düren. Der Kalender „Düren ... so gesehen“ ist ab sofort im Bürgerbüro am Markt zum Preis von 9,50 Euro erhältlich.

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