„Düren leuchtet“: Die Dürener, ihr Masterplan und das Licht

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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Auch in diesem Jahr wird die Musikschule wieder in ein besonderes Licht getaucht. Foto: Pierre Smeyers

Düren. „Die Dürener nehmen die Entwicklung ihrer Stadt in die eigene Hand“, kommentiert Paul Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt. Er sagt das mit Blick auf Aachen und die heutige Eröffnung des Aquis Plaza, und er sagt es mit Blick auf „Düren leuchtet“. Am Samstag, 7. November, lockt die Innenstadt ab 18 Uhr wieder mit vielen Lichtinstallationen und Ladenöffnungszeiten bis Mitternacht.

„Beim ersten Mal, vor neun Jahren, hätte es eher ‚Düren glimmt‘ heißen müssen“, gibt Kurt Gothe, Vorsitzender des Vereins City-Marketing zu. Die Veranstaltung habe sich aber sehr gut entwickelt, sei nun ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt. Dieses locke auch Menschen aus der weiteren Umgebung an, habe sich einen Namen gemacht. Auch für dieses Jahr setzen die Geschäftsleute auf eine weite Strahlkraft von „Düren leuchtet“.

Was mögen Sie an der Stadt?

„Wenn die Stadt Düren attraktiver wird, muss sie das auch mitteilen“, hat Jörg Hamel, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Aachen, Düren, Köln in unserer gestrigen Ausgabe mit Blick auf den Masterplanprozess gefordert. Und genau das möchte die Dürener Geschäftswelt auch tun. Zum Beispiel mit einer Multimedia-Lasershow auf dem Markt: Ein Videoteam hat Bürger aus Düren befragt, was ihnen an ihrer Stadt gefällt und was sie gar nicht mögen.

Kein Wunder, dass zum Beispiel das Bahnhofsumfeld genannt wurde. „In der Multimedia-Show setzen wir uns mit dieser Kritik auseinander, geben Antworten“, erklärt Ulf Minartz, Geschäftsinhaber und Vorstandsmitglied der IG City.

„Wir zeigen in dieser Show, was sich im Rahmen des Masterplanprozesses in Düren zum Positiven verändern wird.“ Leute, die nur wegen „Düren leuchtet“ an die Rur kommen, soll damit Lust auf ein nächstes Mal gemacht werden. Außerdem werden an dem Abend Fragebögen verteilt, in denen sich die Bürger und Besucher zu ihrer Stadt äußern können. Die Fragebögen werden dann vom Masterplaner Dr. Harald Heinz ausgewertet, erklärt Ulf Minartz.

„Im Zuge des Masterplan-Prozesses wird sich das städtebauliche Ambiente Dürens in den kommenden Jahren verbessern, und die Stadt wird in ein anderes Licht gerückt“, spielte Paul Zündorf auch auf das neue Lichtkonzept für den Alltag in der Rurstadt an.

Geschäftsmann Norbert Wolf betont, dass sich 105 Sponsoren zusammengetan hätten, um das besondere Einkaufserlebnis zu ermöglichen. „Die Geschäfte, die die Aktion unterstützen, können einen besonderen ‚Düren leuchtet‘-Aufkleber an ihre Ladentür hängen und so zeigen, dass sie sich an der Aktion für die Stadt beteiligen“, betont Wolf.

Peter Pientka, Geschäftsführer der Galeria Kaufhof Düren, spricht von einem „Paradebeispiel“ dafür, wie sich die Akteure einer Innenstadt in einer schwierigen Zeit gemeinsam aufstellen. „Wir haben keine Angst vor Aachen“, lautet Kurt Gothes Botschaft. Er und die anderen Organisatoren haben sich auch Gedanken zur Gastronomie gemacht, denn die sei im vergangenen Jahr überlaufen und überfordert gewesen. Daher werde nun ein zusätzliches Angebot auf dem Kaiserplatz geschaffen.

THW vor dem Rathaus

Dort wird sich auch das Technische Hilfswerk (THW) präsentieren und das Rathaus in die Farben der Stadt eintauchen lassen. „Während die Mutter Schuhe kauft, können Vater und Kinder Einblicke in die Arbeit des THW gewinnen und sich unsere Fahrzeuge und Werkzeuge anschauen“, sagte der THW-Ortsbeauftragte Guido Heinen augenzwinkernd.

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