Düren - Düren gedenkt der Toten des 16. November 1944

Düren gedenkt der Toten des 16. November 1944

Von: ja
Letzte Aktualisierung:
gedenken3_xxx
Die Flamme des Erinnerns darf nie erlöschen: Auf dem Friedhof Düren-Ost und am Mahnmal vor dem Rathaus (Bild) gedachte Düren gestern der Opfer des verheerenden Luftangriffs am 16. November 1944. Foto: Abels

Düren. Mit einem Schweigemarsch zum Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Düren-Ost mit anschließender Kranzniederlegung und einer Gedenkminute unter Glockengeläut am Mahnmal vor dem Rathaus hat Düren am Montagnachmittag der Opfer des verheerenden Bombenangriffs am 16. November 1944 gedacht.

„Wir vermissen die Menschen von damals, denen sich viele auch heute noch verbunden fühlen”, erinnerte Bürgermeister Paul Larue an die 3126 Toten des 20-minütigen Bombenhagels vor 65 Jahren, der „apokalyptisch über Düren hereinbrach” und bis in die Gegenwart tiefe Spuren hinterlassen hat: „Das Düren von heute ist ohne den 16. November nicht zu erklären.”

Paul Larue erinnerte aber auch daran, dass es Deutsche waren, die in den Jahren vor 1944 im Zeichen des Nationalsozialismus im In- und Ausland Schrecken, Leid und Tod verbreitet hatten. Er nutzte daher die Gelegenheit und lud alle noch einmal herzlich zur Mitarbeit im Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt ein.

„Extremismus jeglicher Art, darf bei uns nie wieder eine Chance haben”, mahnte der Bürgermeister, ehe sich die Trauergemeinde zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Christuskirche versammelte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert