Düren - Düren feiert die erste Nacht der Jugendkultur

Düren feiert die erste Nacht der Jugendkultur

Von: Stephan Johnen
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Die Organisatoren und Unterstützer freuen sich auf die Premiere der „Nacht der Jugendkultur“ und würden sich über eine rege Beteiligung freuen. Foto: Stephan Johnen

Düren. „Die Stadt muss mehr von uns sehen“, ist David Becker überzeugt. Dem 18-Jährigen geht es um Respekt und Toleranz – unter den verschiedenen (Interessen-)Gruppen der Jugendlichen und zwischen den Generationen gleichermaßen.

David Becker gehört zu den Organisatoren der ersten „Nacht der Jugendkultur“, die am Freitag, 23. September, ab 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz stattfindet. Veranstaltet wird die Aktion vom Jugendamt der Stadt Düren in Kooperation mit den Jugendfreizeitheimen und der Mobilen Jugendarbeit.

Aber auch Vertreter der Jugendkonferenz „Jugend macht Stadt“ haben sich mit vielen Ideen und tatkräftiger Unterstützung eingebracht. Die Veranstaltung richtet sich zweifelsfrei zunächst an Jugendliche – aber auch ältere Semester sind eingeladen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, gemeinsam etwas zu unternehmen.

„Im Gespräch mit vielen jungen Erwachsenen ist uns klargeworden, dass wir so etwas wie einen großen Bruder der Kinderkulturtage brauchen“, erklärt Berthold Becker vom städtischen Jugendamt das Konzept, das auch von Vereinen, Freizeiteinrichtungen und politischen Jugendorganisationen unterstützt wird.

Während es im Jahreskalender viele Angebote für Kinder gebe, bestehe bei den Jugendlichen noch Nachholbedarf. Für die „Nacht der Jugendkultur“ erhält die Stadt Fördermittel des Landes NRW, es wurden aber auch weitere Sponsoren gefunden. „Wir fahren an diesem Freitag einiges auf“, ist Berthold Becker überzeugt, dass sich das Programm sehen lassen kann.

So werden beispielsweise ein Fußballfeld und ein fast neun Meter hoher Kletterturm auf dem Rathausvorplatz aufgebaut. Der Dürener Turnverein betreut einen Treppenlauf im Rathaus, bei dem sich Teilnehmer bis 17 Uhr anmelden können. Wer sich kreativ einbringen möchte, kann eine Graffiti-Wand verschönern. Mittelpunkt der Jugendkulturnacht ist die große Open-Air-Bühne (siehe Infokasten mit Hinweisen zum Programm).

„Ich finde es gut, dass ihr euch ganz prominent auf dem Kaiserplatz zeigt“, sagt Thomas Floßdorf (CDU), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. „Ich freue mich, dass die Jugend das Rathaus stürmt“, fügt Bürgermeister Paul Larue (CDU) hinzu. In der „Speak-Box“ können Besucher ihre Meinung zur „Jugendstadt Düren“ äußern und Anregungen zum Kulturleben machen.

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