Düren begrüßt die Tennis-Elite von übermorgen

Von: cro
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Macher und Organisatoren: In zwei Wochen geht‘s los, 256 internationale Tennis-Talente treten beim Kreis Düren Junior Tennis Cup an. Foto: cro

Düren. Die Tennis-Elite von übermorgen spielt in der ersten Augustwoche beim Kreis Düren Junior Cup in Düren vor – wenn man an das Gesetz der Serie glaubt und einen Blick in die Historie des internationalen U14-Tennisturniers wirft, das zum fünften Mal in Düren ausgetragen wird.

 In den vergangenen 40 Jahren haben an den – wie es offiziell heißt – Internationalen Deutschen Tennismeisterschaften U14 unter anderem die deutschen Legenden Steffi Graf und Boris Becker sowie die heutigen Größen Stan Wawrinka (Schweiz), Agnieska Radwanska (Polen) und die deutschen Brüder Alexander und Mischa Zverev teilgenommen.

Dieses Jahr ist ein berühmter Name mit dabei: Leo Borg, Sohn des schwedischen „Sandplatz-Kaisers“ Björn Borg, steht auf Platz neun der internationalen Rangliste. „Das Turnier ist eines der bedeutendsten der Welt und quasi Pflicht für die Nachwuchsspieler, die Karriere machen wollen“, sagte Landrat und selbst ernannter Tennisfan Wolfgang Spelthahn bei der Pressekonferenz.

An dem Turnier vom 31. Juli bis zum 5. August nehmen 256 Spieler aus 56 Nationen teil, darunter 13 nationale Toptalente um den Deutschen U13-Meister Daniel Milardovic. Und Teilnehmer aus der Region? Rund ein halbes Dutzend – die genaue Zahl steht noch nicht fest – Talente werde laut Turnierdirektor Björn Kröner und Kuno Stirnberg, Jugendwart des Tennisverbandes Mittelrhein aus Düren, an der Qualifikation am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juli, teilnehmen.

Ob es eine Wildcard für einen lokalen Spieler geben wird, steht auch noch nicht fest, da das Verfahren über den Internationalen Verband und nicht über die gastgebenden Vereine läuft. Die Chancen stehen selbstredend nicht hoch, dass ein Talent aus dem Kreis es weit bringen würde. Zu groß wird die internationale Konkurrenz zum Beispiel aus Südamerika sein, die in Düren nur eines von fünf Turnieren auf ihrer Europatour spielt.

Für die gastgebenden Vereine Rot-Weiß Düren, Post-Ford-Sportverein Düren und den Dürener Turnverein (DTV) haben auch nicht die deutschen Ergebnisse oberste Priorität: „Das wichtige Turnier tut der Stadt, dem Verein und dem Sport gut“, sagt zum Beispiel Mario Mazza vom DTV. Patrick Bergs von Rot-Weiß ergänzt: „Es ist jedes Jahr schön zu sehen, wie familiär die Atmosphäre zwischen den Jugendlichen und den Eltern ist.“

Der TC Nideggen stellt dieses Jahr den Spielern, die größtenteils in der Nideggener Jugendherberge untergebracht werden, seine Trainingsplätze zur Verfügung.

Finanziert wird das Turnier nicht aus öffentlichen Kassen, sondern aus Sponsorengeldern und Engagement der Dürener Vereine, betonte Landrat Spelthahn. Der Eintritt ist frei.

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