DSDS-Sieger Luca Hänni lässt viele Wünsche unerfüllt

Von: Daniela Martinak
Letzte Aktualisierung:
5478279.jpg
Jeder bekam ein Autogramm und mächtig was auf die Ohren. DSDS-Star Luca Hänni war zu Gast im Stadtcenter Düren und 1000 Anhänger waren es auch. Foto: Daniela Martinak

Düren. Es ist eng, es ist heiß, es ist laut. Langsam wird Jessica ein bisschen blass um die Nasenspitze. Und dennoch schreit sich das 13-jährige Mädchen die Seele aus dem Leib. Ebenso wie alle anderen Fans, die auf dem Dach des Stadtcenters stehen: „Luca, Luca, Luca...“

Doch Luca Hänni, der Gewinner der vergangenen Staffel des TV-Formats „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), lässt auf sich warten. Bereits eine halbe Stunde Verspätung hat der Sänger, aber die Mädchen und Jungs, Frauen und Männer werden und werden nicht müde. Dann endlich, eine Stunde später als der DSDS-Star angekündigt war, steigt er aus dem Auto und grölt ins Mikro: „Hallo Düren!“

Und die Masse gerät in Bewegung. So sehr, dass bereits drei Fans aus der Absperrung gezogen und mit dem Krankentransport ins Krankenhaus fahren müssen. Über 1000 Luca-Anhänger wollen nur dies: ein Foto mit ihrem Schwarm und Autogramme auf all dem, was eben so signiert werden kann. „Ich bin begeistert. Ihr seid ja spitzenmäßig drauf“, spornt der 18-Jährige die Meute an, seine exklusiven Songs mitzuträllen. Danach ist es endlich soweit. Peu à peu lassen die Aufseher des Centermanagements die Fans in kleinen Gruppen vor den Tisch treten, an dem Hänni bereits mit gezücktem Stift sitzt.

Enttäuschte Gesichter

Nur wenige Augenblicke später: Enttäuschte Gesichter. Denn es gibt weder ein Autogramm auf die Handyhülle noch auf Kopfkissen, T-Shirts oder CDs. Fotos dürfen zwar gemacht werden, doch da ist dann auch nur Luca drauf. Wie am Fließband fertigt der Nachwuchs-Star seine Fans ab. Eine Autogrammkarte für jeden und weg. Schon rücken die nächsten nach. Klar, schließlich wurde auch jedem zuvor ein Autogramm versprochen, aber Jessica stehen dennoch die Tränen vor Enttäuschung in den Augen und damit ist sie nicht allein.

Als die Information, dass sämtliche Versuche eine Berührung oder sonst eine nette Geste des „Stars“ zu erhaschen, rund geht, verstummen die „Ich liebe dich“-Rufe allmählich. Einige gehen. „Ich bin der Meinung, dass er noch in der Position ist, sich bei seinen Fans beliebt machen zu sollen. Die Aktion heute war nicht im Sinne seiner Fans. Schade“, sagt Jessica.

Leserkommentare

Leserkommentare (11)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert