Düren - DSB und SWD schalten die Heizung ein

DSB und SWD schalten die Heizung ein

Von: ag
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Heizung an: Betriebsleiter Richard Müllejans, Bürgermeister Paul Larue und SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke nahmen jetzt die erste Holzhackschnitzelanlage in Düren in Betrieb. Foto: A. Gabbert

Düren. Die drückende Hitze ist derzeit nur schwer zu ertragen, und der Dürener Service Betrieb (DSB) und die Stadtwerke Düren (SWD) schalten auch noch die Heizung ein.

Zur Versorgung der DSB-Betriebsgebäude wurde in Anwesenheit von Bürgermeister Paul Larue und zahlreichen Gäste aus Wirtschaft und Politik die erste gewerblich genutzte Holzhackschnitzelanlage in Düren in Betrieb genommen.

30.000 Liter Öl einsparen

Die neue Heizkesselanlage wird mit so genannten Holzschnitzeln befeuert, die der DSB aus der eigenen Forst-, Friedhofs- und Grünunterhaltung gewinnt. Dadurch lassen sich jährlich rund 30.000 Liter Heizöl einsparen. Die Investition lag bei rund 150.000 Euro.

Seit dem vergangenen Jahr produziert der DSB 5000 bis 7000 Tonnen Holzhackschnitzel, die er an Holzkraftwerke und einzelne Großkunden liefert. Diesen Energieträger wollten DSB und SWD aber auch für die eigene Versorgung nutzen und suchten nach einer innovativen Lösung.

„Die Vorteile dieser Kombination liegen auf der Hand”, sagte DSB-Betriebsleiter Richard Müllejans. Die Energie- und Entsorgungskosten würden zum Vorteil der Bürger gesenkt. Außerdem gelte das Verbrennen von Holz als Kohlendioxid-neutral und damit als besonders umweltschonend.

„Mit der Inbetriebnahme der Anlage und mit dem Ende des letzten Jahres gemeinsam mit der Dürener Kreisbahn in Betrieb genommenen Solarkraftwerk können wir unser Angebot um eine weitere effiziente und umweltfreundliche Variante ergänzen”, freute sich SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke.

Noch ist die DSB-Anlage die einzige Holzhackschnitzelanlage in Düren. Richard Müllejans und Heinrich Klocke sind aber sicher, dass weitere folgen werden, die man gemeinsam realisieren möchte.

Ab einem Wärmebedarf von 100 Megawattstunden rechne sich der Einsatz unter anderem auch für Gärtnereien, Betriebe, Schulen und Mehrfamilienhäuser.

„Durch den eigenen Bestand an Holz können wir es schaffen, auch andere Gebäude der Stadt, bei Neubau oder Renovierung, auf diese sinnvolle Heiztechnik auch im Interesse der Bürger umzustellen”, bekräftigte Müllejans.
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