Düren - Dritter Matchball bringt Evivo neunten Sieg

Dritter Matchball bringt Evivo neunten Sieg

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Der Jubel des Niederländers: Mittelblocker Renzo Verschuren freute sich ob des 3:0 über den SCC Berlin.

Düren. Evivo Düren ist nicht zu stoppen: Den neunten Meisterschaftssieg bejubelte das Team am Sonntag beim SCC Berlin. 3:0 (25:20, 25:21, 29:27) fegten die Volleyballer von der Rur die Bundeshauptstädter vor 4000 Zuschauern aus der Max-Schmeling-Halle. Zwei Sätze dominierte Düren, im dritten Satz machte es Evivo spannend.

Der Reihe nach: Evivo war von der ersten Minute an Herr im Haus, führte 7:3, und der SCC musste die erste Auszeit nehmen. „Das war unser Ziel: Wir wollten sie in jedem Satz durch einen guten Start verunsichern”, freute sich Coach Sven Anton. Zwar verkürzten die Hausherren auf 8:9, aber weil die Rheinländer die Schwächen der Hauptstädter bei den Aufschlägen, in Annahme und Abwehr sowie im Block schon jetzt humorlos ausnutzten, war Satzgewinn 1 mit 25:20 die logische Folge.

Im zweiten Abschnitt gewährte Evivo den Charlottenburgern bis zum 11:11 zumindest vom Ergebnis her ein Spiel auf Augenhöhe. Dann wurde es ernst: Christian Dünnes schmetterte, dem SCC unterlief ein Annahmefehler, eine Berliner Annahme landete im Aus. Aus 12:12 wurde ein 15:12 für den Gast. Und damit war der Satz gegessen: Düren wehrte per Block oder Feldabwehr SCC-Angriffe ab - Fabian Kohl entschärfte so manchen Ball auch spektakulär -, punktete selbst zuverlässig. Über 22:16, 24:18 machte Evivo den zweiten Satz perfekt.

Auch wenn die Berliner musikalisch die Berliner Luft hochleben ließen und die Hände zum Himmel reckten: Sie durften im dritten Satz nach 10:15-Rückstand an einer Wende nur schnuppern, als Evivo die Gastgeber durch Aufschlagfehler wieder ins Spiel brachte. „Ihr wollt doch keine lieben Jungs sein, wir wollen hier gewinnen, wurde Anton laut.

Jetzt wurden die Nerven strapaziert: Christian Dünnes und Arthur Augustyn blockten den dritten Matchball zum 29:27. Den Berliner blieb nur die Erkenntnis durch Malte Holschen: „Düren hat sehr gut abgewehrt, sehr gut aufgeschlagen, war geduldiger und cleverer”, zollte der Ex-Evivo Respekt. Und Dünnes befand: „Jeder kämpft für den anderen, und so können wir als Team sehr zufrieden sein.”

In dieser Verfassung trat der Tabellendritte die Rückfahrt an. Zehn Stunden waren zu erwarten, dauerte doch die Hinreise so lange. So grüßte Dünnes seine Kollegen bei den Stadtwerken schon mal: „Ich werde zwar nicht so früh wie sonst, aber doch vor neun Uhr zur Arbeit kommen.”
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