Drei Vereine und eine Aufgabe: Defensive muss besser werden

Von: hfs.
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Kreis Düren. Im Teil 2 des Blicks auf die Fußballkreisliga A stehen der SV Hambach, der FC Rurdorf und der SC Ederen.

SV Hambach

Seit einigen Jahren startet der kleine HSV aus Hambach zur Vorbereitung auf die Rückrunde der Fußball-Kreisliga A Richtung Sportschule Hennef „für ein verlängertes Wochenende“, wie Obmann Hans-Theo Görres berichtet. Neben dem sportlichen Aspekt einer gemeinsamen und kompletten Trainingseinheit sei es vor allen Dingen der Zusammenhalt, der im Bergischen Land gepflegt wird.

„Denn wir wollen in der Rückrunde noch mehr Wert auf ein geschlossenen Auftreten, auf noch mehr Gemeinsamkeit auf dem Platz legen“, sagt Görres, der sich als sportlicher Leiter mit Trainer Josef Spilles einig ist, „dass drei Trainingseinheiten in der Woche für eine intensive Vorbereitung nötig sind“. Soll heißen, dreimal wird trainiert, dann ein Vorbereitungsspiel absolviert.

Geplant sind jetzt Spiele gegen Landesligist Vichttal oder aber ein Testspiel gegen Pier/Schophoven. Ein besonderes Augenmerk legt Trainer Spilles jetzt bei den Arbeitseinheiten auf die Defensive. denn die, und darin sind sich die HSV-Verantwortlichen einig, muss noch konsequenter agieren. „Wir bekommen weiterhin zu viele Gegentore“, nennt Görres das Problem beim Namen. Doch diesbezüglich sei die gesamte Mannschaft gefragt.

Ansonsten lobt der sportliche Leiter vor allen Dingen die Trainingsbeteiligung. „Die könnte nicht besser sein“, sagt er. Zudem freut er sich zum einen, dass kein einziger Abgang hingenommen werden musste, zum anderen über einen hochkarätigen Neuzugang. „Wir konnten Manuel Spieß vom Mittelrheinligist Viktoria Arnoldsweiler für uns begeistern“, berichtet die HSV-Führung stolz.

Berufsbedingt konnte der 23-Jährige nicht mehr regelmäßig am Training der Viktoria teilnehmen. Mit der Folge, dass er deshalb auch keine Auflaufgarantie von Trainer Frank Rombey erhielt. „Da er aber weiterhin Fußball spielen wollte, ist er nach Hambach gekommen“, so Görres, der sich von dem etwas defensiven Mittelfeldakteur starke Impulse verspricht.

Das Manko der Hinrunde – eine lange Verletztenliste – wurde langsam abgebaut. So absolvierten Ilir Halili, Lukas Gatzen und Bastian Breuer die bisherige Vorbereitung mit, lediglich Philipp Hamacher musste sich mit Lauftraining begnügen und ist nach seinem Kreuzbandriss noch nicht in der Lage, ins volle Training einzusteigen.

„Wir wollen jetzt in der Rückrunde so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern“, nennt Görres das sportliche Ziel. „Mit einem Heimsieg gegen Winden wollen wir uns zu Beginn zurückmelden“, sagt Hans-Theo Görres hoffnungsvoll.

FC 06 Rurdorf

Als Schlusslicht der Liga nimmt der FC 06 Rurdorf den Kampf um den Klassenerhalt auf. Erstes Spiel ist am 27. Februar bei Rhenania Lohn. „In diesem Spiel sollten wir punkten“, blickt Trainer Werner Schönen verhalten optimistisch dem Auftakt entgegen.

Zurzeit absolviert der FC, auch aus Sicht des Trainers, „eine optimale Vorbereitung, denn immer sind fast alle Spieler, bis auf die eine oder andere berufsbedingte Ausnahme, beim Training“, gibt Schönen einen Einblick in sein Gefühlsleben, „das ziemlich positiv ist“. Auch mit Blick auf den Ligaerhalt. „Den sollten wir schaffen, natürlich gehört dazu auch ein bisschen Glück.“

Personell haben er und die FC-Verantwortlichen aber auch an einigen Stellschrauben gedreht. Mit Robert Gase wurde ein erfahrener Keeper – Stammtorhüter Mario Zerrahn fällt noch einige Zeit aus – geholt, mit Yannic Schönen (22) kehrt ein offensiver Spieler nach Rurdorf zurück, der mit dem erfahrenen Defensivakteur Klaus Voike (37), beide von den Jülicher „Zehnern“, das FC-Mannschaftsgefüge stärken soll.

„Alle drei Akteure bringen uns weiter“, ist Trainer Schönen überzeugt. Dass sich die Chancenauswertung verbessern muss, weiß nicht nur die Mannschaft, dies sagt auch der Trainer. „Daran arbeiten wir intensiv, zudem muss sich auch unser Defensiverhalten ändern.“

SC Ederen

„Eine Vorbereitung im Winter ist immer problematisch“, sagt Ederens Trainer Georg Rothkranz, der versucht, das Optimum angesichts fehlender Trainingsmöglichkeiten heraus zu holen. Nur einmal pro Woche kann man in Linnich auf Asche trainieren. Da freut er sich deshalb um so mehr, dass man zum Beispiel am Winterturnier in Brachelen teilnehmen darf.

Wie auch Nachbar Rurdorf nutzt der SCE dort die Möglichkeit, auf Kunstrasen zu spielen. „Die Trainingsbeteiligung ist optimal, die Jungs arbeiten, wollen sich intensiv vorbereiten“, berichtet Rothkranz, der weder Zu-, noch Abgänge zu verzeichnen hat.

Fit zu werden, dieser Prämisse diente auch eine Vorbereitungseinheit unter Karl-Heinz Ruch aus Aldenhoven. Der ehemalige Bundesligaringer ließ den Schweiß der Fußballer fließen. „Es war einfach super“, gab Rothkranz das Stimmungsbild wieder, der versucht, zweimal in der Woche mit dem Ball zu arbeiten.

„Dann kommt sonntags noch ein Spiel dazu“, sagt er, der intensiv an der „Abschlussquote“ beim Torschuss arbeitet. „Wir müssen noch die nötige Balance finden, auch was unsere Gegentore anbelangt“, sagt Rothkranz und ist sich sicher, dass am Ende der Serie die Liga gehalten wird. Das erste Spiel führt den Aufsteiger zur Viktoria nach Birkesdorf.

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