Drei Tage, fünf Bühnen und ein volles Programm

Von: Stephan Johnen
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Sonntag herrschte auf dem Dürener Stadtfest reges Treiben. Auf der Marktplatz-Bühne stellten Vereine ihre Angebote vor. Foto: Stephan Johnen

Düren. 45 Jahre Partnerschaft sind eine ziemlich lange Zeit. Manche einst innige Freundschaft kann da schon einmal abkühlen. Zwischen dem österreichischen Altmünster und der Stadt Düren scheint die Chemie aber nach wie vor zu stimmen – und das generationenübergreifend.

Für Elisabeth Feichtinger war der Besuch des Stadtfestes am Wochenende zwar keine Premiere, dennoch war sie zum ersten Mal als Bürgermeisterin von Altmünster dabei. Die 29-jährige SPÖ-Politikerin ist die jüngste Bürgermeisterin der Alpenrepublik. Dass ihr die lange vor ihrer Geburt geschlossene Partnerschaft viel bedeutet, unterstrich sie bei der Eröffnung des 38. Dürener Stadtfestes am Samstagvormittag. Und stimmte zur Freude der Dürener noch ein heiteres Liedchen an.

Generell erwies sich die Partnerschaftsmeile auf dem Ahrweilerplatz als guter Ort, um den bunten Reigen aus Musik, Tanz und Begegnung in der gesamten Innenstadt zu eröffnen: „Wir Dürener gehen freundschaftlich miteinander um“, sagte Bürgermeister Paul Larue (CDU), der alle Gäste aus den Partnerstädten aber auch alle Bürger aus mehr als 100 Nationen, die in der Stadt eine Heimat gefunden haben, in seine herzliche Begrüßung einbezog.

Es ist gute Tradition, dass sich Dürens Partnerstädte auf dem Stadtfest präsentieren und mit einem Kulturprogramm aufwarten. Moderiert wurde das Programm auf der Bühne am Ahrweilerplatz von Manfred Schall.

Aus Altmünster (Österreich), Cormeilles und Valenciennes (Frankreich) sowie Stryi (Ukraine) und Gradaac (Bosnien-Herzegowina) reisten fast 60 Gäste an, die sich zum Teil in Trachten unter das Volk mischten. Gäste aus Jinhua (China) und Eregli (Türkei) fehlten zwar, die Stände wurden von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine betreut.

Auf und vor fünf Bühnen wurde bereits ab Freitagabend kräftig gefeiert. Kinder konnten auf dem Trödelmarkt an der Peschschule mit den Gästen feilschen, an mehreren Stellen in der Innenstadt stellten auch karitative Vereine und Einrichtungen am Wochenende ihre Arbeit vor.

„Der Zuspruch hätte etwas größer sein können“, zog IG-City-Chef Rainer Guthausen am Sonntag Bilanz. Unter dem Strich seien die Organisatoren aber zufrieden, das Wetter habe halbwegs gehalten, wenn auch mit ausgeprägteren Schwächen am Samstagabend. Guthausen: „Auch wenn der Name der Band etwas anderes erwarten ließ: Der Abend mit ‚Fiasko‘ war wirklich klasse.“

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