Drei Dürener jagen über die Nordschleife

Von: rfr/err
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Jochen Krumbach wird auch an diesem Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Foto: Frauenrath

Düren/Nürburgring. Es ist das Rennen des Jahres auf der Nürburgring-Nordschleife und eines der am härtesten umkämpften Langstreckenrennen weltweit: Bis Sonntag steht auf dem Nürburgring das ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Programm.

Bis zu 180 Rennwagen mit gut 650 Piloten stürzen sich in das Abenteuer rund um die Uhr auf der längsten und legendärsten Strecke der Welt – der Nordschleife. Über 200.000 Zuschauer erleben in diesem Jahr außerdem einen ganz besonderen zweiten Höhepunkt. Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) trägt am Samstag vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen einen Doppellauf in der „Grünen Hölle“ aus.

Einmal mehr stellen sich auch die erfahrenen Nordschleifenpiloten aus dem Kreis Düren der Herausforderung des 24-Stunden-Rennens. Jochen Krumbach geht wie gewohnt für Manthey-Motorsport an den Start. Das Team um Teamchef Olaf Manthey konnte dieses Rennen bereits mehrfach für sich entscheiden. Auf dem Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 RSR T geht Jochen Krumbach mit Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim) und dem Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) mit der , mit der Nummer 10 an den Start.

Michael Hess aus Kreuzau-Bogheim wird mit der Startnummer 77 auf einem BMW M3 GTR auf die Hatz zweimal rund um die Uhr gehen. Bernd Küpper aus Düren vertraut auf einem BMW M3 CSL mit der Startnummer 83.

Die Titelverteidiger des 24-Stunden-Rennens von Phoenix treten mit zwei der brandneuen Audi R8 LMS an, in einem Cockpit dreht mit Christopher Haase/Christian Mamerow/René Rast und Markus Winkelhock das Quartett der Vorjahressieger am Volant. Auch sonst ist die Besetzung der R8 im Werksauftrag exzellent, so gehören zum Fahrerkader etwa DTM-Sieger Mike Rockenfeller, Le-Mans-Sieger Marcel Fässler und eine Reihe hervorragender Nordschleifen-Cracks. Zudem ist mit dem Belgian Audi Club WRT das Siegerteam der 24 Stunden von Spa 2014 im Boot: Die GT3 mit den vier Ringen auf der Kühlerhaube dürften der Maßstab für die Konkurrenten sein.

Doch auch die Herausforderer der Audi-Teams gehen bestens gerüstet an den Start. So hat BMW mit der Benennung der Einsatzteams Marc VDS und Schubert zwei Mannschaften ausgewählt, die auf der Nordschleife mehr als einmal siegen konnten. Zuletzt bewies Schubert mit dem Sieg beim ADAC-Qualifikationsrennen, dass der BMW Z4 GT3 ein Siegertyp ist. Zumal auch das Fahreraufgebot exzellent ist. In der Vorbereitung griffen die Aachenerin Claudia Hürtgen, die beiden DTM-Champions Martin Tomczyk und Marco Wittmann ebenso ins Steuer wie Langstrecken-Ass Dirk Werner.

Neben den Boliden aus dem 24-Stunden-Rennen erwartet die Fans jede Menge weitere Action. Allen voran sind es der siebte und achte Lauf der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC, jeweils drei Runden über die Strecke stehen für die Tourenwagen auf dem Programm. Die beiden Rennen werden mit einer halbstündigen Pause am Samstagmittag freigegeben (Start 1. Lauf: 11.15 Uhr).

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