Drei bleiben ohne jeden Fehler: Stallturnier auf Gut Dirlau

Von: ale
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Beim Stallturnier der Familie Schwecht auf Gut Dirlau treten Pferd und Reiter auch im Kostüm zum sportlichen Vergleich an. Foto: Lauscher

Vettweiß/Gut Dirlau. Das Stallturnier auf Gut Dirlau, das seit 20 Jahren Ende September stattfindet, ist zur guten Tradition geworden. Diesmal trug schönes Herbstwetter zum Gelingen und zur frohen Stimmung bei. Es handelt sich um ein freundschaftliches Reitertreffen.

Hier können weniger erfahrene Reiter unter Turnierbedingungen ihre Fähigkeiten testen. „Es geht hauptsächlich um die Förderung der Jugend“, sagte der Hausherr, Gerd Schwecht, „aber auch späte Turniereinsteiger bekommen Startmöglichkeiten geboten.“

Eingeladen wurden die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Deutschritter Düren sowie weitere Reiter aus der Umgebung, aus den Kreisen Düren und Euskirchen. Die Ausschreibung enthielt sowohl in Dressur als auch im Springen Wettbewerbe der leichtesten Klasse, teilweise waren Hilfszügel erlaubt. Es gab eine „Gruftidressur“ und ein „Gruftispringen“. Hiervon fühlten sich Reiter angesprochen, die über 30 Jahre alt und sonst nicht aktiv im Turniersport unterwegs sind.

Die selten angebotene Dressur-Kür, paarweise im Kostüm geritten, verfolgten die Zuschauer mit regem Interesse. Sowohl das reiterliche Können als auch die Harmonie und die ideenreiche Choreographie wurden gewertet. Dabei gefielen Peter Pan (Elena Brauswetter) und Tinkerbell (Carolin Carell) am besten. Sie hatten Noemi und Schilla gesattelt und bekamen 23,8 Punkte.

Im Caprilli-Test, den Gerd Schwecht als „die beste Vorbereitung auf Springprüfungen“ bezeichnet, wird über Stangen getrabt, kleine Sprünge müssen absolviert werden und es wird zwischen Galopp und Trab gewechselt.

Diesen interessanten Wettbewerb gewann Stephanie van Meer vom Kalenborner Reitverein mit Neo. Sie erhielt die Wertnote 7,6.

Mehr als 20 Starter wollten im A-Stilspringen mit Stechen ihr Können unter Beweis stellen, acht Teilnehmer lieferten sich ein spannendes Stechen, bei dem drei ohne Fehler blieben.

Mit dem schnellsten Nullfehlerritt trug Anne Cremer vom Reitverein Binnesburg-Horm auf Chameur den Sieg davon.

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