Drachenbootrennen: Turner schlagen das „Paddel-Chaos“-Team

Von: Gudrun Klinkhammer
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Das Team der SWD-Powervolleys legte sich richtig ins Zeug und paddelte im Silber-Finale auf den dritten Platz. Foto: Klinkhammer
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Die stolzen Sieger: Das Team des Dürener Turnvereine hatte allen Grund zum Jubeln.
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Annika Felter fand sich schnell in ihre Rolle als Trommlerin ein.

Gürzenich. Dumpfe Trommelschläge hallten am Samstag über den Badesee in Gürzenich. Gelegentlich gemischt mit Jubelschreien. Markante Drachenboote gleiten über das Wasser, beobachtet von rund 300 Zuschauern. „Anmeldungen für das kommende Jahr liegen bereits viele vor“, freute sich am späten Nachmittag Richard Müllejans, Chef der Dürener Service Betriebe (DSB), am Badesee in Gürzenich.

Als vollen Erfolg durfte er das erste Dürener Drachenbootrennen verzeichnen. 15 Teams aus dem gesamten Kreis Düren waren am Samstag an den nassen Start gegangen. Sie paddelten um die Wette. Sieger wurde das Team des Dürener Turnvereins. Mit 46,18 Sekunden setzten sich die Turner hauchdünn gegen die Mannschaft „Paddel Chaos Düren 1“ durch, die für den zweiten Platz 46,26 Sekunden benötigten. Auf dem dritten Platz landete „Sparki Go 1“.

Weitere Teams waren beispielsweise die SWD-Powervolleys, das Heimbach Team, das Krankenhaus Düren, die Dürener Kreisbahn, der Boxring Düren, das Stadt Center, die Jugend, die Karate-Kids, die „Dragon-Girls“ und die „Paddle-Jecks“.

Für das passende Material hatte der zweifache Olympiateilnehmer und fünffache Weltmeister Wolfram Faust gesorgt, der sich inzwischen auf Drachenbootrennen spezialisiert hat und diese bundesweit anbietet. Faust brachte in Gürzenich drei Drachenboote zu Wasser, die jeweils zehn Paddler plus einen Trommler und einen Steuermann aufnehmen konnten. Hinter der Wasserskianlage auf dem Badesee lag der Startbereich, von dort aus ging es mit den zehn Meter langen und 1,20 Meter breiten Booten zur Ziellinie, die im rechten Winkel gegenüber dem Badestrand verlief. Klaus Schüller, Betriebsleiter der ganzen Anlage, hatte bereits am frühen Morgen mit seinen Helfern die entsprechenden Markierungen auf die Wasseroberfläche gesetzt und den See präpariert. Schüller: „Heute früh wurde ich noch pudelnass, so hat das geregnet.“ Doch die Veranstalter hatten Glück.

Gegen Mittag klarte es auf und bei herrlichem Sommerwetter konnten die Haupt- und Finalläufe über die Bühne gehen. Annika Felter, 15 Jahre alt und aus Düren, war als Trommlerin beim Team Jugend im Einsatz. Sie zog als Fazit: „Das war richtig lustig hier. Erst wusste ich gar nicht, was ich machen soll, aber dann lief alles ausgezeichnet.“André Nesselrath, elf Jahre alt und aus Binsfeld, war als Trommler des Teams Krankenhaus Düren unterwegs. Auch er, der das Rurtal-Gymnasium besucht, war begeistert: „Das Drachenbootrennen hat viel Spaß gemacht, obwohl es auf den Booten zunächst ganz schön wackelig war.“

Learoy Pryce vom DSB moderierte den Wettbewerb flott und unterhaltsam. Zum Abschluss gab es für jedes teilnehmende Team ein kleines Präsent und eine Urkunde.

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