Dorfkneipe am Haken eines 500-Tonnen-Krans

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Unterwegs nach Kommern: Die Gaststätte ist am Montag in Eschweiler über Feld abgebaut worden - um im Freilichtmuseum Kommern wieder aufgebaut zu werden. Foto: Vallata

Eschweiler über Feld. Wenn man ein ganzes Gebäude von der Größe einer Dorfkneipe „versetzen” möchte, braucht man in erster Linie zwei Dinge: einen 500-Tonnen-Kran und zwei Schwertransporter.

Die Mitarbeiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern sprechen in so einem Fall von „Translozierung”.

Am Montag kam das Projekt buchstäblich ins Rollen: Mit der Versetzung der Gaststätte Watteler aus Eschweiler über Feld startete der Aufbau einer neuen Baugruppe „Marktplatz Rheinland”, die die Lebensverhältnisse zwischen 1945 und 1980 zeigen wird.

Fachleute verluden zwei große steinerne Baukörper mit einem Gewicht von 72 und 120 Tonnen auf zwei Tieflader, einer davon mit 14 Achsen. In der Nacht wird dann der fuhren der Weg mit Polizeibegleitung nach Kommern zurückgelegt, um den Verkehr nicht zu behindern.

Die Gaststätte Watteler ist von zeitgeschichtlichem Wert, da ihre Einrichtung den Geschmack der 50er, 60er und 70er Jahre widerspiegelt. Die Gasträume sollen auch im Museum gastronomisch genutzt werden.
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