Doldinger und Ochsenknecht stehen beim Stadtwerkeabend auf der Bühne

Von: smb
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Klaus Doldinger in Aktion: Der 75-Jährige zählt zu den profilitesten Jazz-Saxophonisten in Deutschland. Foto: imago/Stefan M. Prager

Düren. Von einem „Knüller” sprechen die Organisatoren vom Dürener Jazzclub und den Stadtwerken. Beim Stadtwerkeabend der Dürener Jazztage am 7. Juli wird Jazzlegende Klaus Doldinger mit dem Sänger und Schauspieler Uwe Ochsenknecht auf der Bühne stehen.

„Doldinger bringt Renommee nach Düren”, sagt Jazzclub-Vorsitzender Rolf Delhougne.

Filmmusiken komponiert

Klaus Doldinger ist einer der bekanntesten Jazz-Saxophonisten, er hat fast 3000 Mal auf der Bühne gestanden und mehr als 2000 Werke geschaffen. Berühmt wurde er außerdem mit den Titelmusiken von „Das Boot” und „Tatort”. 1993 stand er schon einmal bei den Dürener Jazztagen auf der Bühne. „Das Boot” - dieser Film verbindet die beiden Stars des Abends. Denn mit dem Film gelang Uwe Ochsenknecht der Durchbruch.

Klaus Doldinger hat für seinen Freund Uwe Ochsenknecht Arrangements zusammengestellt, die sie zusammen in Düren präsentieren. Der Abend wird eine Mischung aus instrumentalem Jazz von Doldinger und seiner Band „Passport” und rockig-souligen Gesangseinlagen von Ochsenknecht.

SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke ist sicher, dass die beiden Musiker ab 20 Uhr die „richtige Jazzenergie” versprühen werden.

Zwischen Doldinger und Düren hat Bernd Ohlemeyer eine Verbindung ausgemacht, die lange zurückliegt: Als Doldinger 1952 mit seiner ersten Band, der Dixielandformation „The Feetwarmers” tourte und der Schlagzeuger ausfiel, vertrat der Dürener Drummer und Jazzclub-Mitglied Heinz Vie-höfer diesen für einige Auftritte. Und 1993 hat Doldinger bei den Jazztagen schon mit dem Dürener Musiker Wolfgang Breuer auf der Bühne gestanden.

„Jazz-Selection” als Vorband

Als Vorgruppe steht ab 18 Uhr die Formation „Jazz-Selection” auf der Bühne. Musiker aus dem Kreis Düren, Euskirchen und Aachen - einige von ihnen Mitglieder der Bigband der Bundeswehr - werden Funk und Jazz-Standards präsentieren.

Im nächsten Jahr sollen dann wieder Dürener Schulbands das Vorprogramm gestalten. Aber auch die Nachfrage von Profis ist groß. „Wir bekommen jeden Tag zehn E-Mails uns SMS, in denen Künstler sagen, dass sie gerne in Düren auftreten würden”, sagt Rolf Delhougne.
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