Diskussion um die Gelbe Tonne in Langerwehe

Von: bugi
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Langerwehe. Der Unmut war groß, als ein Sturm Anfang März dafür sorgte, dass zur Abfuhr bereitgelegte Gelbe Säcke durch die Lan-gerweher Hauptstraße wirbelten und für ein Müll-Chaos sorgten.

Seitdem wird in der Gemeinde die Einführung der Gelben Tonne diskutiert, auf Antrag von SPD und FDP zuletzt am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss. Die Chancen, dies zu realisieren, stehen allerdings eher schlecht. Der europaweit ausgeschriebene Entsorgungsvertrag ist noch bis 2019 gültig.

Damals hatte Langerwehe bewusst auf die Tonne verzichtet und sich stattdessen für die Beibehaltung der Gelben Säcke entschieden. Eine Änderung des Vertrages – sofern es denn überhaupt möglich ist – könnte für die Gemeinde also teuer werden, zumal die Entsorgungskosten nicht über die Müllgebühren abgerechnet werden können.

Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) will dennoch bis zur morgigen Ratssitzung klären, ob eine Wahlmöglichkeit zwischen Tonne und Sackabfuhr umgesetzt werden kann. Das dürfte allerdings den Entsorger vor Probleme stellen.

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