Dirk Krischer ist mächtig stolz auf seine Aufstiegsspieler

Von: Lukas Weinberger
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Ausgelassen bejubelten die Spi
Ausgelassen bejubelten die Spieler den vorzeitigen Aufstieg. Foto: luk

Düren. Das Spiel war wenige Sekunden abgepfiffen, da hatte Dirk Krischer schon die erste Flasche Sekt über den Kopf gekippt bekommen. Es folgten Wasser, nochmals Sekt, Bier, viel Bier. Doch dem klitschnassen Erfolgscoach von Sportfreunde Düren war das völlig egal.

„Das haben sich die Jungs aus dem Fernsehen abgeschaut. Heute dürfen sie das”, sagte Krischer und lachte. Kein Wunder, seine Mannschaft hatte schließlich den Aufstieg in die Fußball-Landesliga perfekt gemacht. Durch den 3:0-Heimsieg gegen Lokalrivalen Düren 77 liegt Sportfreunde Düren drei Spieltage vor Saisonende uneinholbar an der Bezirksligaspitze. „Wir wurden vom ersten Spieltag an gejagt”, erinnert sich Krischer. „Ich bin so stolz, dass wir den Aufstieg geschafft haben.” In Meistershirts und mit Papp-Meisterschale feierten Spieler und Trainer ausgelassen mit den Fans. Dazu gabs eine eigene Hymne von der Dürener Band „Bremsklötz” mit der eingängigen Textzeile „Die Sportfreunde sind wieder da - in der Landesliga!”

Und damit es in der höheren Klasse auch klappt, haben sich die Verantwortlichen bereits ins Zeug gelegt: Der Kader für die Saison ist fast komplett. „Wir haben vier Neuzugänge”, verriet Krischer. Namen nennen will er noch nicht, das sei mit den Spielern so abgesprochen. Zudem würden alle Leistungsträger den Dürenern treu bleiben, berichtete der Erfolgscoach und widersprach damit Meldungen, so mancher Leistungsträger werde den Klub aus dem Osten Dürens verlassen.

Einzig Nouri Murakami werde schwer zu halten sein, meinte Krischer. „Trotzdem werden wir eine gute Truppe haben und dann alles dafür tun, den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen”, versprach der Erfolgscoach - und gönnte sich dann das erste Bier, das diesmal in seinem Magen landet.
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