Dieter-Kühn-Abend im Haus der Stadt

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Düren. „Schreiben auf der Zeitachse“ ist eine Veranstaltung überschrieben, mit der die Stadt Düren am Dienstag, 15. März, den 2015 im Alter von 80 Jahren verstorbenen Schriftsteller Dieter Kühn würdigen möchte.

Sie beginnt um 19.30 Uhr im Haus der Stadt, Einlass ist ab 19 Uhr. „Dieter Kühn war ein Schriftsteller, der sich der Stadt Düren verbunden fühlte“, erläutert Bürgermeister Paul Larue (CDU) diesen Entschluss. „Menschliche Beziehungen bleiben über den Tod hinaus. Wir haben allen Grund, an Dieter Kühn dankbar zu erinnern.“

Der Stadt verbunden

Dieter Kühn, 1935 in Köln geboren, ist im Stiftischen Gymnasium zur Schule gegangen, hat die Nachkriegszeit in Düren mit der Zerstörung und dem beginnenden Aufbau als Zeitzeuge beschrieben. Er war Ratsmitglied und ist der Stadt immer verbunden geblieben, sei es mit seinem Engagement im Heinrich-Böll-Haus, sei es mit zahlreichen Lesungen in der Stadtbücherei, in Schulen, Buchhandlungen und im Leopold-Hoesch-Museum.

Ideengeber und Motor der Veranstaltung „Schreiben auf der Zeitachse“ ist Dr. Achim Jaeger, der im aktuellem Kreisjahrbuch in einem Artikel Werk und Autor in den Fokus rückt, den er während seines Studiums an der Universität als Gastdozent kennenlernte und der mehrfach im Stiftischen Gymnasium, wo Jaeger unter anderem Deutsch unterrichtet, auf dessen Einladung hin gelesen hat.

Jaeger ist es gelungen, den in Düren geborenen Pianisten Lars Vogt und die Violinistin Anna Reszniak für den musikalischen Teil des Abends zu gewinnen. Der Schauspieler Bernt Hahn, ein Freund des verstorbenen Autors, wird Ausschnitte aus Kühns Werken lesen.

„Dieter Kühn war ein Meister der literarischen Biografie und lässt sich beim Schreiben vom Leser über die Schulter sehen. Er spielt mit der Zeit und ihren Möglichkeiten, ist auf der Zeitachse in alle Richtungen unterwegs“, erklärt Jaeger den Titel des Abends, der eigentlich als ein Geschenk für den Autor zum 80. Geburtstag geplant war und nun nach seinem Tod an ihn erinnern soll.

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