Düren - Diensthund Spyke findet die Beute

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Diensthund Spyke findet die Beute

Von: pol-ac
Letzte Aktualisierung:

Düren. Nach einem Einbruch in der Nacht zum Donnerstag in ein Wohnhaus hat die Polizei jetzt nicht nur die Täter festnehmen können. Den Beamten gelang es auch, das Diebesgut aufzuspüren.

Kurz vor 1 Uhr wurde der Bewohner eines Hauses in der Cranachstraße von Geräuschen aus dem Erdgeschoss geweckt. Als er nachschaute, bemerkte er die offen stehende Haustür.

Einbrechern war es gelungen, die nur zugezogene Haustür ohne erkennbare Beschädigungen zu öffnen und in die Wohnräume einzudringen. Gestohlen wurden aus dem Wohnzimmer die dort abgelegten Eheringe, ein Mobiltelefon sowie ein Geldschein aus dem Portmonee.

Der Geschädigte informierte sofort die Polizei, die sofort eine Fahndung nach den Tätern aufnehmen konnte. Nur Minuten später traf eine Streifenwagenbesatzung in Tatortnähe auf zwei bereits dienstlich bekannte 17-Jährige aus Düren, die sich völlig ahnungslos gaben.

Allerdings hatte einer der Jugendlichen einen gut gepflegten Silberring am Finger stecken, der die verräterische Wahrheit als Gravur in sich trug, denn es handelte sich zweifelsfrei um einen der kurz zuvor gestohlenen Eheringe.

Während die Tatverdächtigen festgenommen und zur Wache transportiert wurden, setzte die Polizei zur Umfeldsuche nach dem noch nicht gefundenen weiteren Diebesgut an. In der Nähe des Festnahmeortes konnte zunächst das gestohlene Handy aus der Cranachstraße in einem Gebüsch gefunden werden, nachdem es durch die Leitstelle durch Anrufe zum Klingeln aktiviert worden war. In einem anderen Gestrüpp konnte der durch die Diebe dort deponierte Geldschein aufgefunden werden.

Um schließlich auch das für die Bestohlenen ideell wertvolle Gegenstück zu dem bereits sichergestellten Ehering aufzufinden, holte die Polizei einen Spürhund hinzu. Und tatsächlich, Diensthund Spyke entdeckte den zweiten Ring an unvermuteter Stelle hinter der Ausgabeklappe eines Parkscheinautomaten.

Inzwischen wurden auch die sonstigen polizeilichen Maßnahmen gegen die beiden Täter von Erfolg gekrönt. Ein bei ihnen aufgefundenes Mobiltelefon konnte aufgrund der individuellen Seriennummer als Beutestück eines innerstädtischen Bürodiebstahls vom letzten Wochenende identifiziert werden.

Beide zur Tatzeit unter Alkohol- und möglicherweise Drogeneinfluss stehende 17-Jährigen sind jugendliche Intensivtäter. Einer von ihnen war erst vor drei Monaten nach Verbüßung einer Jugendstrafe wegen eines Raubdelikts aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden. Es wird derzeit geprüft, inwieweit sie nun erneut einem Haftrichter vorzuführen sind.
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